Fliesenfunde

In letzter Zeit stosse ich im Wald immer wieder auf einzelne Fliesen die auch schon über 100 Jahre alt sind. Früher hatte man es mit dem Umweltschutz - insbesondere auch wegen fehlender Mülldeponien - nicht so genau genommen und alles was weg musste in die Böschungen rund um Strinz geworfen.

 

Hier die einzelnen von mir gefundenen Fliesen. Diese zeigen, dass es in Strinzer Haushalten um die Jahrhundertwende zuweilen recht bunt zuging.

Enkaustische Bodenfliese

Hierbei handelt es sich um eine von meiner Tochter im Wald nahe der Zinkenmühle gefundene enkaustische Bodenfliese aus Beton. Sie hat die Größe 20 x 20 cm und ist ca. 2,5 cm dick. Diese Art von Fliesen wurde - laut Auskunft des "Deutschen Fliesenmuseums" - im Zeitraum von 1880 - 1900 erstellt

Eine zweite Fliese aus derselben Produktion (erkennbar an der gleichen Wabenstruktur unten rechts). Diese lag direkt neben der oben abgebildeten Fliese und scheint deshalb aus dem gleichen "bunten" Haushalt zu stammen.

Enkaustische bodenfliese

Auch hierbei handelt es sich um eine Bodenfliese aus Beton aus der Zeit um die Jahrhundertwende.

Diese habe ich im Aubach nahe der Zinkenmühle gefunden.

Bodenfliese Fa. Utzschneider

Die abgebildeten Steingut-Bodenfliesen habe ich im Aubach gefunden. Wie die Rückseiteninschrift preisgibt, handelt es sich um Fliesen der Fa. Utzschneider & Ed. Jaunez aus Saargemünd.

 

Eduard Jaunez (* 12. November 1834 in Metz; † 1916) war Ingenieur und Mitgründer dieser „Thonwaarenfabrik"  im Jahr 1865.

 

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Die Strinzer Fahne
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