Landwirtschaft

Pferde-Geschirrschmuck

Dieser Pferdeschmuck ist vermutlich aus dem 19. Jahrhundert geht vielleicht sogar ins 18. Jahrhundert. Dieser Schmuck wurde nicht gestanzt sondern noch ausgesägt, was viel Feingefühl erforderte.

Pferdeschelle

Diese alte Pferdeschelle lag schon lange im Boden, was man an den starken Verkrustungen erkennen konnte. Nach einem längeren Reinigungsprozess kann sie sich aber wieder sehen lassen

Schlitzrosen

Bei den sognannten Schlitzrosen handelt es sich um Verzierungen für das Pferdegeschirr, bei dem Lederriemen durch die eckigen Öffnungen gezogen werden.


Schlitzrosen gab es in unterschiedlichen Größen. Von den ganz großen Schlitzrosen findet man meist nur noch Fragmente, da diese durch den Pflug stark beschädigt wurden.

Weitere Schlitzrosen-Funde

Tierglöckchen

Das hier gezeigte Fragment stammt von einer Tierglocke, wie sie z.B. von Kühen getragen wurde. Die Glocken der Marke Paris sind bekannt für ihren guten Ton.

Kuheisen

Früher waren Rinder die Arbeitstiere im Dorf. Für ihre schwierige Arbeit wurden diese, ähnliche wie Pferde, mit speziellen Hufeisen beschlagen.


Lest hierzu meinen Bericht Als die Kühe Schuhe trugen.

Pflugteile

Hier seht  Ihr Teile, die immer wieder auf Strinzer Äckern gefunden werden. Und zwar stammen diese von alten Pflügen, die seinerzeit noch mit dem Pferd gezogen wurden. Die Ketten dieser Pflüge brachen immer wieder und so findet man verstärkt Kettenringe, Ketten und Kettenknochen. Wie seinerzeit noch mit dem Pferdepflug die Äcker bestellt wurden, könnte ihr in der Geschichte Als der Pflug noch keinen Motor hatte nachlesen und Euch anschauen.

Hufeisen

Hierbei handelt es sich um ein sehr altes Hufeisen, das aus der Zeit des 30jährigen Krieg stammen könnte. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Griffeisen, dass im Zeitraum von 1625 - 1725 Verwendung fand. Da hier im 30jährige Krieg sehr viele Truppen durchmarschiert sind, wird es wohl aus dieser Zeit stammen. Wie unsere Gegend im 30jährigen Krieg (1618 - 1648) gelitten hat, könnt ihr H I  E R nachlesen.

Unten sehr ihr weitere Bilder inkl. Fundzustand.

Weitere Hufeisenfunde

Pferde gehörten schon immer zum Alltag in StM. Deshalb gehören Hufeisenfunde zur Tagesordnung.


Hier drei Eisen, die ich innerhalb von 30 Minuten aus dem Erdreich geholt habe.

Sackplombe um 1900

Diese kleine Sackplombe habe ich im Strinzer Feld gefunden. Sie hat einen Durchmesser von ungefähr 2,5 cm. Welche Informationen verbergen sich hinter solch einem unscheinbaren Fund?

 

Diese Plombe gehörte ursprünglich zu einem Sack mit Düngemittel der Firma Ohlendorff & Co. aus Hamburg, die von 1888 - 1927 unter der Firma Anglo-Continentale (vorm. Ohlendorff'sche) Guanowerke Guano-Düngemittel vertrieb. Guando-Dünger (Vogelkot) wurde aber nur bis zum ersten Weltkrieg aus Peru impotiert. Ein Zeichen dafür, dass hier in Strinz schon vor dem ersten Weltkrieg mit peruanischem Vogelkot gedüngt wurde.

Weitere Fundplomben

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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