Als die Kühe Schuhe trugen

Im Jahr 1935 gab es in StM 385 Rinder. 1966 gab es immer noch 426 an der Zahl. Danach nahm deren Anzahl stetig ab. Heute gibt es hier leider keine Rinder mehr. Die Pferde haben in StM die Hoheit übernommen.

 

Ein Pferd konnten sich früher nur die wenigsten leisten. Wo anderswo Pferde vor Kutschen oder Pflüge gespannt wurden, nutzte man in den Dörfern Rinder für die Verrichtung dieser Tätigkeiten.

 

Pferde werden mit Hufeisen beschlagen, dass weiß jedes Kind. Dass es aber auch Hufeisen für Rinder gab, dass wissen nur noch die Alten im Dorf.

 

Rinder haben auch Hufe und um diese vor allzuschneller Abnutzung zu schützen und zudem bei der Feldarbeit einen zusätzlichen Halt zu bieten, wurden deren Hufe auch mit Eisen beschlagen.

Da es sich bei Kühen allerdings um Paarhufer handelt, d.h. dass diese im Gegensatz zu Pferden zwei Zehen haben, konnte man hierfür nicht die üblichen Pferdehufeisen nutzen.

Es gab deshalb spezielle Hufeisen für Rinder, die man auch als

  • Kuheisen,
  • Kuhschuh,
  • Kuhplatten oder
  • Ochseneisen

bezeichnete.

Ähnliche wie Pferdehufeisen gingen diese natürlich auch des öfteren verloren und sind auf den Strinzer Feldern immer wieder zu finden.

 

Hier seht Ihr drei Rindereisen, die ich mit dem Metallsuchgerät gefunden haben:

 

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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