Leineweber

Leineweber oder Leinweber ist die historische Berufsbezeichnung für Weber von Leinen, d. h. von − häufig im bäuerlichen Nebenberuf − auf Handwebstühlen in Leinwandbindung hergestelltem Gewebe, das ganz oder zu erheblichem Teil aus Leinengarn, d. h. mit aus Flachsfasern gesponnenem Garn, besteht.

 

Der Webstuhl ermöglichte dem Weber, Stoffe von hoher Qualität zu produzieren. Im Jahre 1863 gab es in StM sogar 2 Leinenweber.

 

Allerdings brachten die mechanischen Webstühle und die Industrialisierung das Ende dieses früher sehr verbreiteten Handwerks. Dieser Umbruch brachte viele Weber um ihre Existenz. Und so waren die Weber mit einer der ersten Berufsstände, die die negativen Folgen der Industrialisierung am eigenen Leib erfahren mussten.

(Quelle: Wikipedia / Red)

Leineweber im 19. Jhd.
Leineweber im 19. Jhd.

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Die Strinzer Fahne
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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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