Chronik von 1960 - 1974

1960

Pfarrer: Thorwalt Fellner / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 426

(Landesgeschichtliches Infosystem Hessen / 2011)

Der Haushalt von StM beläuft sich auf 101.000 DM, wobei der größte Teil der Einnahmen aus dem Holzverkauf kommen.

(Strinzer Chronik)

Tierbestand: Schweine 591 / Ziegen 12 / Hühner 1.307 / Gänse 6 / Enten 9 / Trut-, Perl- und Zwerghühner 5 / Bienenstöcke 68 / Rinder 419 / Schafe 29 / Pferde 40

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Evakuierte: 3 aus Hessen

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Flüchtlinge: 21 östlich der Oder-Neiße / 58 Tschechoslowakei / 4 Ungarn / 1 Rußland

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 101.000,- DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 56.000,- DM / Ausgaben 38.870,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Die Gemeinde beteiligt sich an dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", bei dem sich viele Dörfer darum bewerben, das schönste Dorf zu sein. In StM verschönert insbesondere die Jugend alle in Frage kommenden Stellen. So werden Ruhebänke aufgestellt und die Ortseingänge besser hergerichtet. Besonders der Platz am Spritzenhaus, wo früher das Behelfsheim für Flüchlinge stand, wurde schön gestaltet. StM wird schließlich als drittschönstes Dorf in Hessen gewählt.
    (Strinzer Chronik)

Siehe auch unter Unser Dorf soll schöner werden

  • Aufgrund des Erfoges beim Dorfverschönerungswettbewerbes veranlaßt der Kreisbauernverband seine alljährliche Erntedankfeier in StM. Nach einem Festzug der Untertaunusjugend durch die Dorfstraßen halten der Landrat, der Bürgermeister und Vertreter des Bauernverbandes Ansprachen. Ein gemütliches Beisammensein schließt sich an.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Dirigent des MGV "Eintracht" Rolf Wilberg muss wegen Arbeitsüberlastung sein Amt niederlegen. Als neuen Dirigent gelingt es dem Verein den Chordirektor Franz Schlaud aus Kelkheim zu gewinnen. Der langjährige Vorsitzende Adolf Christmann I. gibt sein Amt aus Altersgründen ab. Zum 1. Vorsitzenden wird daraufhin der Landwirt Emil Heiler gewählt.
    (Festschrift 100 Jahre MGV Eintracht 1891 / 1991)
  • Trockenlegung des Sportplatzes.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Der Landwirt Wilhelm Guckes wird als Bürgermeister wiedergewählt. Ehrenamtliche Beigeordnete werden August Schneider, Wilhelm Enders und Karl Ernst.
  • Wegen mangelnder Rentabilität, aber auch aus familiären Grunden haben seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ca.10 Landwirte in StM ihren Betrieb aufgegeben.
  • Abriss des Behelfsheims für Flüchtlinge, das am Spritzenhaus nach dem Krieg erbaut wurde.

Wahlen

Bundestagswahl

301 Wahlberechtigte / 237 Stimmen / SPD 59 / CDU 43 / FDP 112 / GDP,BHE 19 / DRP1

 

Gemeindewahl

1961

Pfarrer: Thorwalt Fellner / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 447

Tierbestand: Schweine 681 / Ziegen 3 / Hühner 1.251 / Gänse 6 / Enten 3 / Trut-, Perl- und Zwerghühner - / Bienenstöcke 46 / Rinder 419 / Schafe 26 / Pferde 35

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 122.135,- DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 65.000,- DM / Ausgaben 39.000,- DM

Ereignisse

  • Ende der Flurbereinigung
  • Der letzte Flurschütz oder Feldhüter in Strinz, der Landwirt Willi Egert, beendet seine Tätigkeit.
  • Im Mai werden Straßen des Dorfs um-, bzw. neubenannt. Dies ist wegen der neuen Baulinie "Vor Dorn" erforderlich geworden. Im Neubaugebiet werden zahlreiche neue Häuser bezogen, zum Teil von Familien die schon in StM wohnen, zum Teil aber auch von auswärtigen Familien. So lassen sich jetzt auch ein Friseur und ein Steinmetz in StM nieder.
  • Errichtung von zwei Aussiedlerhöfen zwischen der Straße nach Strinz-Trinitatis und der Zinkenmühle. Für die Aussiedlerhöfe wird ein eigener Tiefbrunnen zur Wasserversorgung gebohrt. Er liefert täglich 80 cbm Wasser.
    (Strinzer Chronik)
  • StM beteiligt sich an dem Bundesentscheid im Dorfverschönerungswettbewerb "Unser Dorf in Grün und Blumen" und erreicht Platz 28 und eine Ehrenurkunde.
    (Strinzer Chronik)

Siehe auch unter Unser Dorf soll schöner werden

  • Der Verband der Züchtervereine Limburg/Lahn veranstaltet in StM eine Tierzuchtausstellung mit Tierprämierung.
    (unbekannte Tageszeitung vom 14.09.1961)

 

 

Wahlen

Bundestagswahl

301 Wahlberechtigte / 237 Stimmen / SPD 59 / CDU 43 / FDP 112 / GDP,BHE 19 / DRP1

1962

Pfarrer: Thorwalt Fellner / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 446

Tierbestand: Schweine 490 / Ziegen 3 / Hühner 1.148 / Gänse - / Enten 10 / Trut-, Perl- und Zwerghühner - / Bienenstöcke 56 / Rinder 386 / Schafe - / Pferde 28

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Strinzer Jungs
Strinzer Jungs

Ereignisse

  • Das Dorf nimmt noch einmal an der Ausscheidug des Dorfverschönerungswettbewerb teil und erzielt im Schulbezirk Bad Schwalbach hinter Nauroth den zweiten Platz.

Wahlen

Landtagswahl

310 Stimmberechtigte / 187 Stimmen / SPD 58 / CDU 26 / FDP 77 / GDP,BHE 21 / DFU 5

1963

Pfarrer: Thorwalt Fellner / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt / Brigitte Jäkel

Statistik

Einwohner: 468

Tierbestand: Schweine 658 / Ziegen 2 / Hühner 1.148 / Enten 10 / Bienenstöcke 56 / Rinder 386 / Pferde 28

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 183.000,- DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 65.000,- DM / Ausgaben 42.000,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Die Teilnahme am Turnbetrieb des TV 1904 nimmt rapide ab.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Der 1. Vorsitzende des MGV "Eintracht" legt sein Amt nieder, neuer 1. Vorsitzender wird Karl Keis. Der MGV trennt sich von seinem Dirigenten Herrn Schlaud, weil die hohen Honorarforderungen nicht mehr getragen werden können. Die Stimmung des Vereins tendiert dahin, eher auf die Teilnahme an Wettstreiten zu verzichten, als durch die erneute Verpflichtung eines renommierten Dirigenten sich finanziell bis an die Grenzen zu belasten. Durch den persönlichen Kontakt mit einigen Vereinsmitgliedern und auf deren Anraten bewirbt sich der Studienassessor Klaus Ochs um die Stelle des Chorleiters. Nach einigen Gesangsproben entschied sich der MGV für Ochs.
    (Festschrift 100 Jahre MGV Eintracht 1891 / 1991)
  • Renovierung der Kirche
  • Einstellung von Fräulein Brigitte Jäkel als zweite Lehrerin in StM. Die Schule wird damit zweiklassig.
    (Strinzer Chronik)

1964

Statistik

Ereignisse

  • Gründungsversammlung des Landfrauenvereins e.V.. Anwesend waren 13 Frauen und Mädchen. Erste Vorsitzende wurde Erna Schröder, Stellvertreterin wurde Erika Guckes. Als Schriftführerin wurde Liesel Hahn bestellt. Anwesend war auch die Kreisvorsitzende des L:F:V: Frau Ruppmann aus Breithardt.
    Als Taufpaten nahmen die Vorsitzenden der benachbarten Ortsvereine an der Gründungsfeier teil.
    Der erste Vereinsausflug geht gemeinsam mit den Landfrauen von Kettenbach nach Idar-Oberstein.
    (Vereinschronik der Strinzer Landfrauen)
  • Wiederaufnahme des Turnbetriebes des TV 1904, wobei sich alle Jugendlichen im Verein bereiterklären müssen aktiv mitzuarbeiten.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Willi Fuhr übernimmt den Vorsitz des TV 1904.
    (Festschrift zur Sportplatzeinweihung 1990)
  • Am 11. März brennt der Gemeindewald. Durch das Abbrennen einer Wiese und Hecken läuft das Feuer in eine Schonung.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr / 2009)
  • Renovierung der Strinzer Orgel durch die Fa. Oberlinger in Windesheim.
    (Beiträge zur Geschichte Hohenstein-Breithardt, -Steckenroth und -Burg-Hohenstein / Pfarrer Weinberger / 1992)
  • Bau einer Lagerhalle für das Warengeschäft der Raiffeisenkasse e.G.m.b.H.
    (Helmut Hartwig)
  • Kircheneinweihung nach erfolgter Renovierung. Die Restaurierung der Kirche und der Orgel dauerte drei Jahre. Während dieser Zeit hielt der Pfarrer den Gottesdienst im Pfarrsaal. Der Dekan Dr. May weihte das verschönerte Gotteshaus wieder ein
    (Strinzer Chronik)
  • Der Landwirt Wilhelm Guckes wird als Bürgermeister wiedergewählt. Ehrenamtliche Beigeordnete werden August Schneider, Karl Poths und Willi Enders.
  • Pfarrer Fellner wird nach Wehen versetzt. Die Pfarrstelle ist verwaist. Die Vertretung übernimmt Pfarrer Beyweihs aus Breithardt.
  • Mit Weggang des Pfarrerehepaares Fellner übernimmt eine "Kammersängerin" den Singkreis.
  • Die Vorsitzende des Landfrauenvereins, Frau Erna Schröder, legt noch im Gründungsjahr ihr Amt nieder. Neue Vorsitzende wird Erika Guckes, Stellvertreterin wird Liesel Hahn.
    (Vereinschronik der Strinzer Landfrauen)

 

1965

Statistik

Einwohner: 497

Tierbestand: Schweine 539 / Ziegen 2 / Hühner 1.258 / Gänse 2 / Enten 6 / Trut-, Perl- und Zwerghühner 1 / Bienenstöcke 35 / Rinder 426 / Schafe 7 / Pferde 25

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 181.390,- DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 80.000,- DM / Ausgaben 46.000,- DM

Ereignisse

  • Antragstellung durch den TV 1904 bei der Gemeinde um Unterstützung für den Bau einer Mehrzweckhalle.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Gisela Diefenbach übernimmt die Leitung des Singkreises StM.
  • Unter einem goldenen Stern hielt der Singkreis gemütliche Kaffeetafel. Das aber erst, nachdem die jungen Frauen und Mädchen bei der Altenfeier des Dorfes mit schönen Liedern erfreut worden waren. Denn das ist die Aufgabe, die sich der Sinkreis gestellt hat: überall mit seinen Liedern Freude spenden.
    (Wiesbadener Kurier, 23.12.1965)
  • Da die Schülerzahl stark gesunken ist wird die Schule wieder einklassig. Fräulein Brigitte Jäkel wird nach Breithardt versetzt.
    (Strinzer Chronik)

Wahlen

Kreistagswahl

325 Wahlberechtigte / 224 Stimmen / SPD 70 / CDU 27 / FDP 113 / GDP,BHE 14 / EW 497

Bundestagswahl

337 Wahlberechtigte / 223 Stimmern / SPD 72 / CDU 78 / FDP 74 / DFU 2 / NPD 7

1966

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 532

Schüler: 24

(Strinzer Chronik)

Tierbestand: Schweine 593 / Ziegen 2 / Hühner 1.277 / Gänse 4 / Enten 4 / Bienenstöcke 28 / Rinder 426 / Pferde 22

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 222.219 DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 80.000,- DM / Ausgaben 50.000,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Anlage eines Sportplatzes in Ortsmitte für 25.000,- DM.
    (Strinzer Chronik)
  • Baubeginn des Feuerwehrhauses in der Schulstraße.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Oberstufe (5. - 9. Schuljahr) wird ab sofort in Wehen unterrichtet. In StM werden nur noch die vier unteren Jahrgänge geschult.
    (Strinzer Chronik)
  • Brückenbauarbeiten vom alten Rathaus zum Sportplatz.
  • Verkauf der alten Schule für 50.000 DM. Das Geld wird für den Bau des Feuerwehrgeräte- und Rathaus verwendet.
    (Strinzer Chronik)
  • Im Rahmen des Neubaus von Feuerwehrgerätehaus und Rathaus werden alle jungen Männer im feuerwehrfähigen Alter zum Bürgermeister Guckes in die "Stubb" bestellt. Sie werden vor die Wahl gestellt: Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr oder es gibt eine Pflichtfeuerwehr. Es folgt eine Eintrittswelle in die Freiwillige Feuerwehr.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr / 2009)
  • Ausbau der Schulstraße für 56.000,- DM.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Gemeinde tritt dem Kreisverband des Roten Kreuzes. Ihm gehören fast alle Gemeindes des Untertaunuskreises an. Die Gemeinden beteiligen sich an der Abdeckung der Unkosten für geleistete Krankentransporte.
    (Strinzer Chronik)
  • Der MGV "Eintracht" veranstaltet anlässlich seines 75jährigen Bestehens ein Jubiläumsfest auf den Bornwiesen (heutiger Sportplatz). Aus diesem Anlaß wurde eine Festschrift herausgegeben. Die Veranstaltungen findet in einem Festzelt statt.
    (Strinzer Chronik)
  • Um die Wasserversorgung zu verbessern, lässt die Gemeinde einen neuen Hochbehälter nördlich der beiden Aussiedlerhöfte bauen. Es wird mit den Besitzern der Aussiedlerhöfe vereinbart, täglich Wasser aus ihrem Tiefbrunnen in den neuen Hochbehälter zu pumpen. Der Hochbehälter besteht aus 2 Kammern zu je 150 cbm, davon müssen immer 150 cbm als Brandreserve vorhanden sein. Der Bau des Hochbehälters kostet 177.000 DM, davon 80.000,- DM für die Rohrleitung zum Dorf.
    (Strinzer Chronik)
  • Erstmals wird die gemeinschaftliche Dreschmaschine nicht mehr benutzt, weil das Getreide gleich auf den Feldern von den 4 privaten Mähdreschern gedroschen wird.
    (Strinzer Chronik)

Wahlen

Landtagswahl

357 Wahlberechtigte / 255 Stimmen / SPD 94 / CDU 56 / FDP 71 / GDP,BHE 14 / NPD 20

1967

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 550

Tierbestand: Schweine 582 / Hühner 1.124 / Gänse 5 / Bienenstöcke 40 / Rinder 424 / Schafe 48 / Pferde 20

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 170.476,- DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 65.000,- DM / Ausgaben 40.500,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Einweihung des neuen Rathauses und des neuen Feuerwehrgebäudes. Mit Einweihung erhält die Feuerwehr einen Tragkraftspritzenanhänger und eine Tragkraftspritze. Zu dieser Einweihung errichtet die Feuerwehr ein Festzelt. Die Feier wird am Samstag und am Sonntag durchgeführt. Es nimmt der französische Bürgermeister Raoul Labonne aus Aube teil, der hier im 2. Weltkrieg als Kriegsgefangener gearbeitet hatte. Er wird von seiner Gattin und einem Mitglied seines Gemeinderatesbegleitet.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Gemeindevertretung beschließt den Flächennutzungsplan (Umwandlung von Wald, Wiese und Feld in Bauland).
    (Strinzer Chronik)
  • Als das Wasser aus dem im Jahre 1966 erstellten neuen Hochbehälter in die Rohre gelassen wird, ergeben sich viele Rohrbrüche. Früher hatten sie nur einen Druck von 2 atü zu bestehen. Mit dem neuen Hochbehälter steigt der Druck aber auf 7 atü an. Die Gemeinde ist nun gezwungen, die alten Wasserleitungsrohre im Dorf durch neue Rohre zu ersetzen. Dadurch entstehen weitere Kosten von 153.000,- DM.
  • Anpassung der Gebührenordnung für die Wasserversorgung. Der Kubikmeter Wasser wird von 55 Pfennig auf 70 Pfennig angehoben.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Beigeordneten Willi Enders und der Gemeindevertreter Alfred Hankammer nehmen an einem 8tägigen Lehrgang am Freiherr von Stein Institut in Lindenfels teil. Der Gemeinde waren hierfür 2 Karten für die Ausbildung von Gemeindevertretern zur Verfügung gestellt worden.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Gemeindevertretung beschließt eine Satzung für Beiträge über Erschließungskosten. Es wird festgelegt, daß die Anlieger 90 % und die Gemeinde 10 % für Erschließungskosten (Fahrbahn, Bürgersteig, Bau der Straßenbeleuchtung und 50% Kanalkosten) zu leisten haben. Die Bezahlung der anderen 50 % der Kanalkosten ist durch die Entwässerungsatzung geregelt.
    (Strinzer Chronik)
  • Richard Hieß übernimmt den Vorsitz des TV 1904.
    (Festschrift zur Sportplatzeinweihung 1990)

1968

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Ab sofort: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis

(Landesgeschichtliches Infosystem Hessen / 2011)

Statistik

Einwohner: 570

Tierbestand: Schweine 611 / Hühner 1.085 / Gänse 4 / Enten 5 / Bienenstöcke 20 / Rinder 415 / Pferde 15

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Haushaltsetat: 151.434 DM

(Strinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 54.500,- DM / Ausgaben 44.860,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Die Neubaugebiete "Sonnenhang" und "südlich der alten Ortslage" werden festgelegt.
    (Strinzer Chronik)
  • Abriss der alten Laufbrunnen in der Scheidertalstrasse 33 (bei Schneider) und der Scheidertalstrasse 20 (bei Diefenbach).
  • Abriss des alten Spritzenhauses an der Brücke Schulstraße/Pfalzstraße.
     (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)

Siehe auch unter Das Spritzenhaus

  • Strinz erhält die erste Telefonzelle am Rathaus. Jetzt hat jeder die Möglichkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit zu telefonieren. Das war lange, besonders in der Nacht ein Problem, wenn ein Arzt gerufen werden musste.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Landwirt Wilhelm Guckes wird als Bürgermeister wiedergewählt. Ehrenamtliche Beigeordnete werden Willi Enders, Werner Petri und Paul May.
  • Die Kreisstraße von StM nach Steckenroth wird vom Kreistag zur Gemeindestraße herabgestuft. Sie war einige Jahre zuvor heraufgestuft worden, da seinerzeit geplant war, in Breithard eine Mittelpunktschule für die Dörfer zu errichten.
    (Strinzer Chronik)
  • Das sich die täglich Wassermenge der Tiefbrunnen der Aussiedlerhöfe von 80 cbm auf nur noch 30 cbm reduziert und somit der im Jahr zuvor gebaute Hochbrunnen nicht mehr mit ausreichend Wasser versorgt werden kann, beschließt die Gemeindevertretung, eine neue Tiefborung vorzunehmen. Es wird beraten, wo Wasser zu finden wäre. Der Bürgermeister Wilhelm Guckes und einige Vertreter der Gemeinde sind der Meinung, dass man es in der Gewann, links vom Steckenrother Weg mit einer Probebohrung versuchen sollte. Leider wird dieser Vorschlag vom Geologen Dr. Stengel-Rudolfski vom Amt für Bodenforschung in Wiesbaden abgelehnt. Dafür wird die erste Probebohrung an der Straße nach Hahn durchgefühfrt. Diese Probebohrung wird nicht fündig und kostet 10.000,- DM.
  • Die zweite Probebohrung wird an der "Insel" vorgenommen, ebenfalls erfolglos. Die dritte Probebohrung findet hinter der Ankerts (Wegegabelung nach Hahn) statt. Es wird zwar Wasser gefunden, dieses reicht aber nicht aus.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Kubikmeterpreis Wasser wird von 70 Pfennig auf 1 DM erhöht.
    (Strinzer Chronik)
  • Im Saal der Gastwirschaft Klein findet eine Kreistagsitzung statt.
    (Strinzer Chronik)

1969

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 587

Tierbestand: Schweine 589 / Hühner 933 / Bienenstöcke 27 / Rinder 419 / Pferde 5

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Baulandpreise: 18 - 20 DM

(Strinzer Chronik)

Haushaltsetat: 195.780 DM

(Stinzer Chronik)

Waldbewirtschaftung: Einnahmen 54.000,- DM / Ausgaben 43.820,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Zum Jahreswechsel wird die Verkündung von Neuigkeiten durch die Ortsschelle von Gemeinderundschreiben abgelöst. Diese Rundschreiben werden ausgehängt aber auch allen Bürgern zur Verfügung gestellt. Der Aushang erfolgt an der Pfarrmauer und am alten Rathaus. Das erste Rundschreiben wird an die Bürgern inkl. eines Schnellhefters zur Verfügung gestellt. Den Bürgern wird empfohlen, die Rundschreiben in der Reihenfolge aufzubewahren und abzuheften.
    (Rundschreiben von StM Nr. 1/69) 
  • Die Polizeistunde in den Fassnachtstagen 1969 wird vom Regierungspräsidium Darmstadt aufgehoben.
    (Rundschreiben von StM Nr. 2/69) 
  • Das Wassergeld muss ab 1. Januar sofort beim Ablesenbezahlt werden. Früher wurde es vierteljährlich vom Gemeinderechner eingezogen.
    (Strinzer Chronik)
  • Im März findet ein Vortragsabend vom Volksbildungswerk zum Thema "Der zweite oder berufliche Bildungsweg im Untertaunus" sowie "Förderstufe und Gesamtschule" im Rathaus statt. Im Anschluss des letzten Beitrages findet eine Anhörung der Eltern statt, ob die Grundschule weiter im Ort bleiben soll, oder ob auch diese Kinder nach den Sommerferien in Hahn eingeschult werden sollen.
    (Rundschreiben von StM Nr. 4 und 5/69) 
  • Die Gemeindevertretung soll zu einem Schulentwicklungsplan Stellung nehmen. Dieser stammt von der SPD Kreistagsfraktion. Danach soll die Grundschule nach Wehen kommen. Nach Anhörung der Eltern beschließt die Gemeindevertretung, die Kinder nicht nach Wehen, sondern nach Hahn zu schicken. Damit soll vermieden werden, dass die Oberstufe und die Grundstufe in verschiedenen Orten unterrichtet werden.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Feuerwehr veranstaltet einen "Tanz in den Mai"
    (Rundschreiben von StM Nr. 9/69
  • Im Juni macht die ev. Frauenhilfe, gem. mit der Breithardter Frauenhilfe einen Ausflug nach Straßburg.
    (Rundschreiben von StM Nr. 10/69) 
  • Mit der Unterstützung der Gemeinde und Gesangsverein soll der neue Sportplatz ausgebaut werden.
  • Die Gemeindemitglieder werden aufgefordert, sich Gedanken über die Benennung der Straßen in den beiden Neubaugebieten zu machen. Vorschläge sind zur nächsten Gemeindeversammlung mitzubringen.
    (Rundschreiben von StM Nr. 3/69) 
  • Die Gemeinde vergibt die Aufschließung für das Baugebiet Sonnenhang (Wasserleitung und Kanal) an die Firma Enders und Wartzelhahn au StM. Erschließungskosten 125.000,- DM.
    (Strinzer Chronik)
  • Es wird festgestellt, dass bei über 100 Strinzer Bürgern der Personalausweis abgelaufen ist. Diese Personen werden umgehend dazu aufgerufen, diesen verlängern zu lassen.
    (Rundschreiben von StM Nr. 5/69) 
  • Aus Rücksichtnahme auf das Jubiläum des MGV wird kein Waldfest gehalten.
  • Dieter Niederhäuser übernimmt den Vorsitz des TV 1904.
    (Festschrift zur Sportplatzeinweihung 1990)
  • Der Monatsbeitrag des TV 1904 wird auf 1 DM erhöht wobei Beitragsfreiheit für Ehefrau und Kinder unter 14 Jahren vereinbart wird.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Von Kindern werden laufend die Bachstauungen abgelassen, was bei starkem Regen zu Unannehmlichkeiten führt. Außerdem werden von Kindern an den Münzfernsprechern Streiche verübt, die zu Beanstandungen geführt haben. Die Eltern werden dazu angehalten auf Ihre Weise dazu beizutragen, dass solcher Unfug nicht mehr vorkommt.
    (Rundschreiben von StM Nr. 10/69) 
  • Die Oberstufe wird ab sofort nicht mehr in Wehen, sondern in Hahn unterrichtet.
  • Die Zusammenlegung der Taunusgemeinden steht bevor. Es existieren mehrer Möglichkeiten für den Verbleib von StM. Hierüber berät die Gemeindevertretung in Ihren Sitzungen.
    (Red.)
    Sehen Sie auch unter:Wohin mit Strinz
  • Letzte Einschulung in Strinz.
  • Die Feuerwehr erhält das erste neue Feuerwehrauto, einen Ford Transit.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)
  • Am 17. Febr. 1969 beantragt der Bürgermeister von StM das Hess. Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden im Namen der Gemeinde Strinz-Margarethä 5 Wappenentwürfe, Größe nicht unter 18 x 2 cm, auf Rechnung der Gemeinde in Auftrag zu geben.
    (Hessisches Staatsarchiv Wiesbaden)
  • Bei einem Einbruchdiebstahl werden die in einem Stahlschrank unter Verschluß gelagerten, vorrätigen leeren Passvordrucke entwendet. Insgesamt waren 45 Vordrucke vorrätig.
    (Aarbote)
  • Theateraufführung des Turnvereins im Saal der Gastwirtschaft Klein.
    (Strinzer Chronik)
  • Da die Probebohrungen zur Wasserversorgung von StM im Vorjahr erfolglos verliefen, beschließt man, nun doch am Steckenröther Weg zu bohren und man wird fündig! Die (unnötigen) Probebohrungen und die Hauptbohrung verschlingen einen Betrag von 165.000,- DM. Dafür nimmt die Gemeinde ein Darlehen von 30.0000,- DM auf. Das Land Hessen steuert 135.000,- DM bei.
    (Strinzer Chronik)
  • Es findet eine Neueinkleidung der Freiwillige Feuerwehr StM statt.
    (Rundschreiben von StM Nr. 12/69) 

Hier geht es zum Kerbespruch von 1969

1970

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Lehrer: Horst Witt

Statistik

Einwohner: 610

Tierbestand: Schweine 678 / Hühner 701 / Bienenstöcke 33 / Rinder 390 / Pferde 2

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Wasserverbrauch: 80 cbm täglich

(Strinzer Chronik)

Baulandpreise: 15 - 20 DM pro m²

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Die Grundschule in StM wird aufgelöst. Die Schüler müssen nun die Mittelpunktschule in Hahn besuchen. Der letzte Lehrer der Strinzer Grundschule, Horst Witt, wird ebenfalls nach Hahn versetzt. Damit schließt die Schule ihr Pforten. Sie bestand von 1685 bis 1970. Es unterrichteten insgesamt 27 Lehrer an der Schule, davon 6 als Vertreter.
    (Strinzer Chronik)
  • Beschluss des Ortsvorstandes zur geplanten Zusammenlegung kleinerer Gemeinden zu einer Großgemeinde.
    a) Es wurde einstimmig beschlossen, die Selbständigkeit unserer Gemeinde so lange zu erhalten, wie es der Gesetzgeber zulässt.
    b) Beschließt der Gesetzgeber eine Zusammenschließung, wurde mit 8 Stimmen zu 1 Stimme beschlossen, sich der Gemeindegruppe Breithardt anzuschließen.
    c) Falls die "Gemeindegruppe Breithardt" nicht zustande kommt, will man sich nicht - wie in einer Studie vorgeschlagen - der "Gemeindegruppe Michelbach" anschließen, sondern mit allen Mitteln versuchen, sich der "Gemeindegruppe Hahn" anzuschließen.
    (Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)
  • Inbetriebnahme des neuen Tiefbrunnens am Steckenrother Weg. Der Tiefbrunnen ist 100 m tief. Die Unterwasserpumpe wird bei 80 m Tiefe eingehängt. Sie wird elektronisch gesteuert und fördert täglich 240 cbm Wasser, was in den Hochbehäter am Strinzer Weg gepumpt wird. Der Tiefbrunnen liefert genügend Wasser, so dass der Lindenbrunnen und der Brunnen bei den Aussiedlerhöfen nicht mehr in Anspruch genommen werden müssen. Die sollen ggf. im Notfall als Ersatzbrunnen genutzt werden.
    (Strinzer Chronik)
  • Der TV 1904 und der MGV richten das Waldfest aus.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Zu Beginn des 9. Jahrzehnts des Bestehens des MGV "Eintracht" findet zum 7. Mal ein Wechsel in der Person des 1. Vorsitzenden statt. Die Schwierigkeiten bei dieser Vorstandswahl waren beachtlich. Auszug aus dem Protokoll:
    Zur Wahl des 1. Vorsitzenden wurde aus der Versammlung Karl Keis vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Er nahm die Wahl jedoch nicht an. Die vorgeschlagenen Gerhard Wölfinger, Paul Hahn, Albrecht Egert, Willi Fuhr, Adolf Weber, Horst Wahl und Werner Petri lehnten eine Wahl ab. Eine Abstimmung über den Vorschlag, Willi Fuhr zum 1. Vorsitzenden zu wählen, ergab für den Vorschlag 25 Ja- und 5 Gegenstimmen. Paul Hahn lehnte die Wahl ab. Da Willi Fuhr zur Bedingung gemacht hatte, dass Paul Hahn 2. Vorsitzender wird, lehnte auch er die Wahl ab. Nach erneuten Beratungen wurde Paul Hahn zum 1. Vorsitzenden vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Er nahm die Wahl an.
    (Festschrift 100 Jahre MGV Eintracht 1891 / 1991)
  • Am 3. Dezember erfährt der letzte Lehrer der Strinzer Schule, Horst Witt, anläßlich seines 25jährigen Lehrerjubiläums in der Gemeinde StM viele Ehrungen, darunter eine Würdigung seiner Verdienste durch die Gemeinde und durch ein Ständchen des Männergesangsvereins "Eintracht". Bürgermeister Guckes überreichte einen Geschenkkorb und einen Ehrenteller.
    (Strinzer Chronik / Aarbote)
  • Theateraufführung des Turnvereins im Saal der Gastwirtschaft Klein.
    (Strinzer Chronik)

Wahlen

Landtagswahl

428 Wahlberechtigte / 351 Stimmen / SPD 146 / CDU 142 / FDP 22 / NPD 39 / AP 2

1971

Pfarrer: Beyweihs (Vertretung aus Breithardt) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes

Statistik

Einwohner: 650

Tierbestand: Schweine 619 / Hühner 652 / Bienenstöcke 32 / Rinder 363 / Schafe 7 / Pferde 3

(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

Ereignisse

  • Gründung der Showtanzgruppe.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Gründung einer Sonderschule im alten Schulgebäude.
  • Bau einer Trauerhalle am Friedhof.
  • Aufnahme der Nachbargenossenschaft Steckenroth in die Raiffeisenkasse e.G.m.b.H. durch Fusion.
    (Helmut Hartwig)
  • Blitzeinschlag in die Scheune des Landwirtes Egert. Trotz raschem Einsatz durch die Feuerwehr kann diese nicht vor den Flammen gerettet werden.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)
  • Vermutlich ausgelöst durch einen Feuerwerkskörpers brennt in der Neujahrsnacht die Scheune von Karl Hanson ab.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)
  • Strinz wird wunschgemäß der neu zu gründeten Gemeindegruppe "Breithardt" zugeteilt.
    (Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)
  • Seinen 80. Vereinsgeburtstag feiert der MGV auf dem Sportplatzgelände in einem großen Zelt. Sechs Nachbarvereine sind mit Ihren Chören zum Geburtstagskommers erschienen. Sonntags spielt die Feuerwehrkapelle aus Katzenelnbogen, nachmittags wird ein Freundschafssingen mit 4 Vereinen und eine Kinderbelustigung durchgeführt und abends herrscht frohe Stimmung bei Musik und Tanz.
    (Strinzer Chronik)
  • Zum ersten Mal startet die Aktion "Christkind" in StM. Als Christkind und Nikolaus verkleidete Bürger/innen besuchen die Kinder des Ortes und überreichen von den Eltern zur Verfügung gestellte Geschenke. Dabei sammeln sie freiwillige Spenden, die gemeinnützig verwendet werden.
    (Strinzer Chronik)

1972

Pfarrer: Beyweihs; A. Hilbrig (Pfarrvikarin) / Bürgermeister: Wilhelm Guckes / Ortsvorsteher: Werner Petri

Statistik

Einwohner: 702

Haushaltsetat: 894.000,- DM

(Strinzer Chronik)

Ereignisse

  • Am 1. Januar verstirbt der ehemalige Strinzer Pfarrer Fritz Roth. Er war von 1952 - 1958 Pfarrer in StM. Er wird in Worms beigesetzt.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Kassenverwalter der Gemeinde, Willi Hankammer, verwaltet die Gemeindefinanzen schon ein ganzes Vierteljahrhundert. Aus diesem Anlaß wird er von Bürgermeister Guckes geehrt.
    (Strinzer Chronik)
  • Alfred Klein übernimmt den Vorsitz des TV 1904.
    (Festschrift zur Sportplatzeinweihung 1990)
  • Der TV 1904 erhält eine Satzung. Demnach ist der Zweck des Vereins "die Förderung und Ausübung von Sport und Speilarten aller Altersgruppgen sowie die Pflege der Geselligkeit unter seinen Mitgliedern durch Zusammenkünfte, Veranstaltungen und ähnliches.
    (Festschrift zur Sportplatzeinweihung 1990)
  • Neue Gemeindebetreuerin wird Pfarrerin Annebärbel Hilbrig. Frau Hilbrig wurde am 15.02.1972 in einem Dorf im Vogelsberg geboren. Ihr Mann ist seit dem 08.10.1972 Pfarrer von Neuhof und Orlen. Das junge Ehepaar wohnt im Pfarrhaus von StM.
    (Strinzer Chronik)
  • Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde aus den ehemals selbständigen Gemeinden Breithardt, Hohenstein, Holzhausen über Aar, Strinz-Margarethä, Born, Hennethal und Steckenroth am 1. Juli 1972 die heutige Gesamtgemeinde Hohenstein gegründet. Der Teilort Hohenstein wurde in Burg-Hohenstein umbenannt. In Strinz gibt es fortan keinen Bürgermeister mehr. Künftig wählt jeder Ort einen Ortsvorsteher. Erster Ortsvorsteher ist Werner Petri.
  • Pflanzung einer Ortslinde.
  • Am Totensonntag wird die Trauerhalle auf dem Friedhof feierlich seiner Bestimmung übergeben.
    (Strinzer Chronik)
  • Durch Fusion wird die Nachbargenossenschaft Breithardt in die Raiffeisenkasse e.G.m.b.H. aufgenommen.
  • Der ehemalige Kriegsgefangene Raoul Labonne kehrt nach 27 Jahren nach Strinz zurück.
  • Das von der Bundesregierung ausgesprochene Sonntagsfahrverbot schafft Probleme für die einzelnen Ortsteile, so auch StM. Diese werden gelöst, indem zusätzliche Busse der Firmen Fricke und Domke eigesetzt werden.
  • Ein neues Raumordnungsverfahren sieht vor, dass die neue Gemeinde Hohenstein schon wieder aufgelöst wird und u.a. StM nach Taunusstein eingemeindet wird. Mit dem Hinweis, dass es sich dabei nur um eine Vorstudie handelte, wird dieses Vorhaben nicht umgesetzt.

1973

Pfarrer: A. Hilbrig (Pfarrvikarin) / Ortsvorsteher: Werner Petri

Statistik

Einwohner: 819

Ereignisse

  • Erstellung einer Vereinssatzung für den TV 1904.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Einbeziehung der Tanzgruppe in den TV 1904 unter Berücksichtigung der tragbaren finanziellen Belastung für den Verein.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Gründung einer Faustballabteilung innerhalb des TV 1904.
    (Vereinschronik des TV 1904)
  • Noch vor der Verschwisterung mit der Gemeinde Aube/Normandie wird der MGV "Eintracht" als erste größere Gemeinschaft aus Strinz zu einem Besuch nach Aube eingeladen. Um dem Wunsch der französischen Gastgebergemeinde, einen deutschen Abend zu veranstalten, zu erfüllen, bot es sich an, das befreundete Jagdhornbläserchor "Unter-Taunus" und die Tanzkapelle Fritz Ochs in die Einladung einzubeziehen.
  • Dem ehemaligen Bürgermeister von StM, Wilhelm Guckes, wir als Anerkennung für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle von StM ein besonderer Ehrentitel verliehen. Die Verleihung findet im Gemeindehaus von Hennethal statt.
    (Strinzer Chronik)
  • Die Freiwillige Feuerwehr von StM wird nach der Gemeindezusammenlegung von amtswegen aus dem Vereinsregister gelöscht.
    (Hessisches Staatsarchiv)
  • Sommerfest des Gesangsvereins auf dem alten Sportplatz am Wald. Zum Frühschoppen wird von einem Sangesbruder folgender Reim vorgetragen:
    "Am Sonntag bleibt die Küche kalt - wir gehen zusammen zum Sängerfest in den Wald. Warum sollen die Frauen kochen und braten? - und anschließend auf den Mann noch warten?
    Dort ist für alles gesorgt
    Musik, Essen, Bier, Schnaps und Wein - wo könnte es noch schöner sein?"
    (Strinzer Chronik)
  • In den Kirchenvorstand werden gewählt: Wilhelm Guckes, Willi Enders, Adolf Christmann, Birgit Wegener, Wilhelm Edel, Helmut Egert, Irmgard Hahn und Emmi Klein.
    (Strinzer Chronik)
  • Der Schuttplatz am 2. Kuhweg wird geschlossen. Seit dem 01.07. wird der Müll wöchentliche abgefahren (ein Plastiksack pro Woche)
    (Strinzer Chronik)
  • Einbruch bei Bäckermeister Bodenheimer. Die Diebe stehlen diverse Sammelmünzen und 1.500,- DM Bargeld. Danach brechen die Diebe noch in die Wohnung des Bäckersohnes ein, die im gleichen Haus liegt, und stehlen dort noch 3.500,- DM Bargeld und ein Paar goldene Manschettenknöpfe.
    (Strinzer Chronik)

1974

Pfarrer: A. Hilbrig (Pfarrvikarin) / Ortsvorsteher: Werner Petri

Statistik

Einwohner: 839

Ereignisse

  • Verschwisterung mit der französischen Gemeinde Aube (Normandie). 100 Besucher aus Aube/Normandie besuchen Strinz-Margarethä. Zu dem offiziellen Programm dieses Besuches gehört eine gemeinsame Ausflugfahrt auf dem Rhein, das Pflanzen eines normannischen Apfelbaums in den Bornwiesen und vor allem die Verschwisterungszeremonie in der Kirche. Den geselligen Abschluß findet die Veranstaltung mit dem Waldfest, ds ganz unter dem Zeichen deutsch-französischer Freundschaft abgehalten wird.
  • Für seine langjährige und verdiente Tätigkeit wird der beliebte ehemalige Bürgermeister von Strinz, Wilhelm Guckes, zum Ehrenbürger von Hohenstein ernannt.
  • Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihr 40jähriges Bestehen.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)
  • Gründung der Jugendfeuerwehr mit 25 Buben. Jugendfeuerwehrwart wird Reinhold Guckes.
    (Chronik der Freiwilligen Feuerwehr StM / 2009)
  • Der Bau einer Mehrzweckhalle für StM wird von der CDU-Fraktion Hohenstein befürwortet.
  • Einbruch bei Bäckermeister Bodenheimer. Die Diebe stehlen diverse Sammelmünzen und 1.500,- DM Bargeld. Danach brechen die Diebe noch in die Wohnung des Bäckersohnes ein, die im gleichen Haus liegt, und stehlen dort noch 3.500,- DM Bargeld und ein Paar goldene Manschettenknöpfe.
    (Strinzer Chronik)
  • Ein neuer TV-Sendemast wird auf "Gebrüder Stein" installiert, um den Fernsehempfang in StM zu verbessern.
    (Strinzer Chronik)

Ehrungen

Ehrenbrief des Landes Hessen: August Klein / August Schneider / Johann Schwarzer

Wahlen

Landtagswahl

Wahlberechtigte 592 / Stimmen 490 / SPD 175 / CDU 265 / FDP 41 / DKP 1 / NPD 8

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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