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Rektor Richard Weißer

Richard Weißer wird am 6.7.1886 in Karlsruhe geboren und wuchs in Rüdesheim auf. Im Jahre 1914 wurde er Rektor in Brotterode/Thüringen. 1921 wechselt er beruflich nach Bad Wildungen und ist ab 1927 als Schulleiter in Frankfurt/M tätig. 1933 wird Weißer von den Nazis aus seinem Amt als Rektor der Frankfurter Glauburgschule gejagt, u. a. deshalb, weil er Hitlers Geburtstag nicht offiziell gegangen hatte. Im Schreiben des Regierungspräsidenten in Wiesbaden vom August 1933 hieß es. "... Nach Ihrer bisherigen politischen Einstellung erscheinen Sie nicht weiter geeignet, dem neuen Staate an leitender Stelle zu dienen.

Als einfacher Volksschullehrer wurde er in die Altstadtschule strafversetzt. Die Frankfurter Altstadt galt damals vor allem wegen der beengten und unhygienischen Wohnverhältnisse als Brennpunkt.

Als die Bombenangriffe auf Frankfurt zunahmen ließ er sich Anfang 44 als Schullehrer nach StM versetzen. Er suchte sich unter mehreren Orten Strinz-Margarethä aus wegen des interessanten Namens – wie er später erzählte.

 

Er drängte seine drei Töchter in Frankfurt dazu, ihm zu folgen und die durch Bombenangriffe gefährdete Großstadt zu verlassen. 

 

In StM beginnt er damit eine umfangreiche Chronik zu schreiben und schreibt das Strinzer Lied.

 

Im Jahre 1946 wechselt er dann von StM als Mittelschulrektor nach Bad Schwalbach.

 

Weißer ist leidenschaftlicher Autor diverser Bücher, Verfasser von historischen Bühnenstücken und Lyriker.

 

Schriften:

  • Der Wall im Westen. Kriegsgedichte / 1916
  • Ich kann bruchrechnen. Ein naturgemäßer Lehrgang zur gründlichen Erlernung des Bruchrechnens auf dem Boden der Anschauung. Zum Gebrauch in Schulen und zur häuslichen Nachhilfe / 1921
  • Des Kindes Festtag. Ratschläge und Stoffe für Schulunterhaltungsabende / 1921
  • Der Einmaleinsstudent. Ein Lehrgang zur anschaulichen, selbsttätigen Erlernung und sicheren Einprägung des Einmaleins und des Enthaltenseins / verm. 1921
  • Bilder und Bausteine aus der Praxis des staatsbürgerkundlichen Unterrichts / 1921
  • Haxthausen. Ein Schauspiel aus der Geschichte Wildungens (mit C. Fleischhauer) / 1922
  • Die Rarität. Ein lustiges Heimatspiel in einem Aufzug / 1923
  • Die geöffnete Zahlenpforte. Beiträge zur Methodik des Volks- und Hilfsschulrechnens / 1923
  • Junker Otto. Historische Schauspiel in vier Aufzügen / verm. 1923
  • Ekkebrecht von Grifte. Historisches Schauspiel in vier Aufzüen / 1924
  • In Acht und Bann. Die Tragödie eines Volkserziehers in vier Aufzügen / verm. 1924
  • Ein Jünger Diesterwegs. Pädagogisches Lustspiel in drei Aufzügen / verm. 1924
  • Die Patronatsstelle. Das verhexte Protokoll. Zwei ernst-heitere Erzählungen / 1930
  • Der grüne Tisch. Roman aus dem Beamtenleben / verm. 1930
  • Feuer und Schwert über Dante, Roman / 1940
  • Das Strinzer Lied / 1944
  • Die Johannea / 1948
  • Nieder mit Ibell! Schauspiel in fünf Aufzügen / verm. 1949
  • Geschichte des Untertaunuskreises / verm. 1950
  • Geschichtsstoffe für das 5. Schuljahr unter Hervorhebung der Geschichte des Untertaunuskreises /1950

Weißer stirbt im Jahre 1950 in Bad Schwalbach.

Quellen: Strinzer Chronik / Nassauische Biografien (2. vollst. überarbeitete und erw. Aufl) 1992, 859.

Rebell im Cola-Hinterland, Jörg Fauser, Die Biografie / Matthias Penzel & Ambros Weibel/ 2014

Erinnerungen von Marei Hartlaub

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Die Strinzer Fahne
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