Die Eisenstraße

Die Eisenstraße bildet die Strinzer Grenze zu den Gemarkungen von Breithardt und Steckenroth.

Eine Informationstafel der Gemeinde Hohenstein informiert an der Eisenstraße über die Geschichte der Eisenstraße.

 

Nachfolgend ein Auszug von der Infotafel:

 

Die Eisenstraße ist ein Teil eines mindestens eisenzeitlichen Fernweges von der Lahn bis Mainz.

Zu dem Namen Eisenstraße ist zu bemerken, dass dieser nicht nur von der Michelbacher Hütte herrührt. Diese nahm erst im Jahr 1655 ihren Betrieb auf, während im Begang der Grenze der Herrschaft Idstein von Beuerbach bis Breithardt vom 7. bis 10. November 1653 bereits zweimal der Name "Eisenstraße" erwähnt wurde.
So ist vielmehr anzunehmen, dass er auf die Eisenfuhren von den zahlreichen Waldschmieden im Raume Hahnstätten und Burgschwalbach Richtung Wiesbaden/Mainz deutet.

Diese Waldschmieden beherrschten technisch alle Zweige der Eisengewinnung, so wurde z. B. in kleinen Öfen, die mit Holzkohle befeuert wurden, Eisenerze geschmolzen und in Hammerschmieden weiter verarbeitet und die Erzeugnisse auf der von Norden in Richtung Süden in Gräben gelegten und eingeebneten Eisenstrasse beförder.

Gleichzeitig diente dieser stark befahrene und mit natürlicher Festigkeit versehene Weg auch den Einheimischen zum Transport von Feldprodukten und anderen Handeslgegenständen.

(nach Egon Eichhorn/Beuerbacher Marktbegang, Staatsarchiv Wiesbaden, 133, 295)

Im Jahre 1741 findet die Eisenstrasse Erwähnung in einem Gemarkungsnamen.

Dieser lautet: Stöst an die Eißen Straaß (HStA, Abt. 360, StM Nr. 1., pag. 140)

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Die Strinzer Fahne
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