Die Strinzer Laufbrunnen



        "Das Lebenselixier für Mensch und

          Tier waren in früher Zeit die alten

          Dorfbrunnen.

          Auch in StM gibt und gab es eine

          Menge Brunnen. 


         Hier möchte ich Euch die Strinzer

         Brunnen einmal etwas näher vor-

         stellen."

Von 1943 bis zum 15.10.1945 unterrichtete der früherer Rektor Weisser an hiesiger Schule. Während dieser Zeit (1944) dichtete er unser Heimatlied. In der 3. Strophe werden die Laufbrunnen besungen.

Siehe hierzu: Strinzer Lied

Wer sie heute sucht, findet einen in der Pfalzstraße und am Eck Scheidertalstraße/Pfalzstraße.

Ursprünglich hatte unser Dorf zwei Laufbrunnen an anderer Stelle. Einer stand Scheidertalstraße 33 (an der Seite der Scheune von Gastwirt Schneider) der zweite Scheidertal 20 (bei Diefenbach auf dem Bürgersteig).

Beide Brunnen wurden von einer Quelle gespeist, die sich am Ende der Pfalzstraße, neben dem Grundstück Guckes befindet (Brunnenkammer). Die Brunnenkammer und die Laufbrunnen sind über 100 Jahre alt.

 

Diese beiden Laufbrunnen riß man 1968 ab, als in unserem Dorf neue Wasserleitungsrohre gelegt wurden.

Später stellte man einen Laufbrunnen in der Pfalzstraße 18 auf. Dieser Brunnen wird von einer Quelle gespeist, die vom Grundstück des Landwirts Guckes kam. In den Jahren von 1950-1960 versetzt die Gemeinde diesen Laufbrunnen in die Pfalzstraße 15. Er wurde dann auch an die Quelle der beiden anderen Laufbrunnen angeschlossen (Brunnenkammer).

Hochbehälter auf dem Kirchberg

Die Gemeinde beschließt im Jahre 1907, einen Hochbehälter auf dem Kirchberg zu bauen und Wasserleitungsrohre zu legen. Der Hochbehälter besteht aus zwei Kammern mit je 30 cbm Wasser. Davon dienen 30 cbm als Brandreserve. Der Bau von Wasserleitungen und Hochbehälter kostet insgesamt 28.000,- RM. Dazu nimmt die Gemeinde ein Darlehen von 10.000,- RM auf. Für diesen Hochbehälter werden zwei Quellen gefaßt. Quelle Wolfertsborn und Quelle Asbach. Die beiden Quellen bestehen aus einem 1m x 1m gemauerten Einstiegsschacht, zu dem vier Drainagerohre führen. Da diese beiden Quellen höher als der Hochbehälter auf dem Kirchberg liegen, erfolgt der Inlauf auf natürlichem Wege. Der Bau wird durchgeführt durch den Unternehmer Nießen aus Höhr. Bauleiter ist Professor Nebenhauer aus Idstein.

Bitte beachten Sie auch folgende Artikel:

 

Der alte Laufbrunnen

Der Brunnenplatz

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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