Über die obigen Reiter könnt Ihr euch einen Großteil der Strinzer Grenzsteine anschauen.

Obmann für historische Grenzsteine

"Das hier ist das Strinzer Lapidarium für historische Grenzsteine.

Dieses habe ich in meiner Funktion als Obmann für historische Grenzsteine am Gemeindehaus der evangelischen Kirche erstellt.


Lest hier mehr über die historischen Grenzsteine in der Strinzer Gemarkung."



Neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit für das Denkmalamt in Wiesbaden habe ich auch die Funktion des Obmanns für historische Grenzsteine in StM, für das Landesamt für Bodenmanagement in Limburg inne. Meine Aufgabe ist es, historische Grenzsteine in der Gemarkung zu finden, zu kartieren und zu katalogisieren. Für jeden Grenzstein ist ein Meldebogen auszufüllen, welcher an das Landesamt gesendet werden muss.

 

Wandert man durch den Wald geht man meist achtlos an ihnen vorbei. Historische Grenzsteine fallen kaum auf, wegen Ihrer bräunlichen Farbe. Vielfach liegen diese auch umgestürzt unter Laub oder sind mittlerweile so tief in der Erde versunken, dass sie kaum noch herausschauen.

Um diese Grenzsteine nicht in der Vergessenheit versinken zu lassen, werden diese von mir dokumentiert.

 

Diese Steine sind nicht nur schöne Zeugen der Vergangenheit, sondern sie markieren noch heute existierende Grenzen. Die Steine stehen deshalb doppelt unter Schutz: als Kleindenkmal und auch als Grenzmarkierung.

 

Unsachgemäße Bewirtschaftung von Feldern und Wälder, Baumaßnahmen, besonders auch der Einsatz moderner Großmaschinen, sind häufig die Ursache für das Verschwinden dieser steinernen Zeugen der Vergangenheit. Aber auch Diebstahl, um sich diese Grenzsteine in den eigenen Garten zu stellen, sind Gründe für deren Verschwinden.

 

Einige Grenzsteine tragen Ziffern, dazwischen befinden sich oft sogenannten Läufersteine ohne Nummern, die ein Grenze zusätzlich kennzeichnen. Die  Grenzsteine sind behauen, oben abgerundet oder angespitzt. Etwa alle 40 bis 80 Meter entlang einer Gemarkungsgrenze, oft in Winkeln oder an Ecken befand sich je ein Grenzstein.

 

An den Strinzer Grenzen, aber auch inmitten der Gemarkungen, sind derzeit noch ca. 80 Grenzsteine vorhanden, die  hier nach und nach (siehe obige Reiter) dokumentieren werde.

 

Vielfach findet man auch in der Gemarkung auch einfache Grenzsteine aus Basalt. Sie dienten in der Regel als Grenzmarken für Gemarkungsgrenzen.  Diese stammen aus einem Basaltsteinbruch wie unten abgebildet.

 

H I E R geht es zu einem Zeitungsartikel bzgl. meiner Obmanntätigkeit.

 

Mehr zum Thema findet Ihr in unter www.grenzmale-hessen.com

Basaltsteinbruch (Foto: Schwarzer)
Basaltsteinbruch (Foto: Schwarzer)

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

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