Der Wald als Ertragsquelle

In frühen Jahren konnten waldreiche Gemeinden einen beträchtlichen Teil ihres Haushaltes durch Holzverkäufe betreiben. Durch die niedriger werdenden Holzpreise und die ansteigenden Ausgaben für Gehälter und Löhne sind die Reineinnahmen stark zurückgegangen. Der Wald wird allmählich zum Zuschußbetrieb für die Gemeinden.

Am Ende des Haushaltsjahres 1968 stellte sich heraus, dass bei der Endabrechnung für die Gemeinde  StM ein Defizit von 138,- DM enstanden ist. Der Wald warf keinen Gewinn mehr ab.

 

Nachfolgende Tabelle zeigt die waldwirtschaftliche Entwicklung in StM auf:

 

Einnahmen aus der Waldwirtschaft 1952 - 1969
Jahr Einnahmen  DM Ausgaben DM
1952

    62.100

   24.760

1955

  130.000

   33.500

1957

    82.300

   36.010

1960

    56.000

   38.870

1961

    65.000

   39.000

1963

    65.000

   42.000

1964

    62.000

   40.000

1965

    80.000

   46.000

1966

    80.000

   50.000

1967

    65.000

   40.500

1968

    54.500

   44.860

1969

    54.000

   43.820

(Strinzer Chronik, Band 2)

Aus der Chronik

Altes Gerät um kleinere Äste von den gefällten Bäumen abzuschlagen.
Altes Gerät um kleinere Äste von den gefällten Bäumen abzuschlagen.

 

Im Gemeindewalde werden am Dienstag den 16. Februar, vormittags 18 3/4 Klafter Buchenscheid, 10 Klafter Buchenbrügel, 1 Klafter Eichenlagerholz, dann 10 Stück Achsen, 1 Klafter Felgenholz und 500 Stück Buchenwellen versteigert.
(Herzoglich-Nassauisches Inteligenzblatt / 1819)

Strinzer Waldungen 1860
Strinzer Waldungen 1860

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Die Strinzer Fahne
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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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