Die alte Kirche

Kartenausschnitt 1782
Kartenausschnitt 1782

Im Jahre 1824 wird die ehemalige Strinzer Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen. Diese ehemals katholische Kirche hatte keinen Turm und ihr Kirchenchor zeigte, im Gegensatz zur heutigen Kirche, nicht nach Norden sondern nach Osten.

Trotzdem scheint diese Kirche aber eine Glocke besessen haben, denn diese ist in dem Buch "Inschriften des Rheingau-Tauns-Kreises" von 1997 erwähnt. Dort heist es:

Ende des 16., Anfang des 17. Jahrhundert wurde von einem Vigand Kalwort die Strinzer Glocke gebaut. Sie wog ca. 200 kg und hatte einen Durchmesser von 70 cm. Auf der Schulter der Glocke war eine umlaufende Inschrift, wahrscheinlich in frühhomanistischer Kapitalis eingeschlagen. Sie lautet:

 

IN DER EIR GOTTES LUDEN ICH VIGAND KALWORT GOS

 

Der Friedhof dieser Kirche befand sich im direkten Umfeld der Kirche.

In einer Karte aus dem Jahre 1782 ist der Grun driß der alten Kirche noch zu sehen. Diese Kirche war 70 Schuh lang und 30 Schuh tief.

 

Im Kirchenchor waren mehrere Personen begraben, unter anderem der ehemalige Pfarrer, seine Frau Neumann und weitere Personen, die wollene Kleidung trugen und nicht näher zugeordnet werden konnte.

Nun müssen die Strinzer Bürger nach Niederlibbach zum Gottesdienst gehen. Es wird 10 Jahre dauern, bis sie wieder in StM einem Gottesdienst beiwohnen können.

Im Sommer des Jahres 1830 reißt ein mächtiger Sturm einen Teil des Daches der alten Kirche ab. Dieser Sturm hat zur Folge, dass nun die ganze Kirche abgerissen werden muss. Dieses Ereignis führte dazu, dass man sich nun Gedanken über einen Kirchenneubau macht.

Siehe hierzu unter: Kirchenneubau

So in etwa könnte die alte Strinzer Kirche ausgesehen haben. Ohne Turm und mit Friedhof um die Kirche (         Bild: Hessenpark/Schwarzer)
So in etwa könnte die alte Strinzer Kirche ausgesehen haben. Ohne Turm und mit Friedhof um die Kirche ( Bild: Hessenpark/Schwarzer)

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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