Pfarrersohn verschwindet spurlos

Auszug aus der

Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung
18. Juli 1834

 

Gottfried Eberhard Freyberger, Sohn des längst verstorbenen Pfarrers Freyberger zu Strinz-Margaretha bei Idstein und der nachher verehelichten Pfarrerin Kaiser zu Niederramstadt, geboren am 21. April 1764, entfernte sich bereits im Jahre 1790 von seiner Heimat, ohne seitdem von seinem Leben oder von seinem Aufenthalte irgend eine Nachricht gegeben zu haben.

Da dieser nunmehr das siebenzigste Lebensjahr zurückgelegt hat, so wird derselbe hiermit aufgefordert, binnen drei Monaten, von unten stehendem Datum an gerechnet, sich dahier zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt, und sein, dahier verwaltet werdendes Vermögen an dessen sich legitimiert habenden nächste Verwandte wird ausgeliefert werden.

Binnen derselben Frist werden seine Leibes- oder sonstigen Erben hiermit ebenfalls vorgeladen, um ihre etwaige rechtliche Ansprüche an die genannte Vermögensmasse zu bescheinigen, widrigenfalls und wenn Gottfried Eberhard Freyberger wird für todt erklärt worden sein, diese Vermögensmasse an die, bereits sich als Erbin legitimiert habende, Auguste Heberer, Tochter des Pfarrers Heberer zu Leeheim, gegen für das Capital zu stellende Caution, wird übergeben werden. Darmstadt den 3. Juli 1834.

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