Der Strinzer Luftschutzbunker

Der kaum erkennbare Bunkereingang
Der kaum erkennbare Bunkereingang

Beim Einmarsch der Amerkikaner, saßen die Strinzer Bürger  in Luftschutzbunkern und ausgebauten Kellern. In StM wurde seinerzeit eigens ein Luftschutzbunker in der Scheiderthalstraße 44 in den Berg getrieben. Dieser fasste 550 Personen und war mit Notausstiegen versehen. Baumeister waren der Bauunternehmer Gräter aus StM und Herr Hankammer.

Der Eingang wurde so erbaut, dass nicht sofort erkennbar war, dass es sich um einen Luftschutzbunker handelte. Man erzählt, dass beim Einmarsch der Amerikaner sogar eine behinderte Frau samt Bett in den Bunker geschoben wurde.

Nach dem Krieg war die Gemeinde für den Bunker verantwortlich. Später übernahm der Bund die Zuständigkeit.

 

Nachdem in den 90ern Luftschutzbunker in der Eifel einstürzten, wurde beschlossen sämtliche Bunker zuzuschütten, so auch den Strinzer Bunker. Durch die Fluchtausgänge wurde der Bunker mit Beton verfüllt. Die Zuschüttung erfolgte aber nicht bis zur Bunkerdecke, damit Fledermäuse das Relikt aus dunkler Zeit als Zufluchtsort nutzen können.

So hat der Bunker noch heute eine friedliche Funktion. Der Bunkereingang besteht heute noch.

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

Lernvideo zum Umgang  
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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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