Die letzten Tage im Dritten Reich

"Nachfolgender Bericht wurde aufgrund zeitgenössischer Zeugenaussagen erstellt, die direkt nach dem Einmarsch vom damaligen Rektor Weißer schriftlich festgehalten wurden. Die Aussagen der einzelnen Personen habe ich zeitlich geordnet und nachfolgend zusammengefasst. 

Die Abbildungen stammen überwiegend nicht aus StM und sollen lediglich zur Veranschaulichung der dargestellten Ereignisse dienen."

03. Februar 1945

Hinter dem Schulhaus fallen Bomben auf den Kirchberg. Durch die Detonation werden acht Fensterscheiben im Schulhaus zertrümmert

22. Februar 1945

Ein amerikanische Flugzeug überfliegt StM
Ein amerikanische Flugzeug überfliegt StM

Ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug überfliegt StM und macht ein Foto.

Mittwoch, 7. März 1945

Die erstürmte Brücke von Remagen
Die erstürmte Brücke von Remagen

Amerikanische Truppen unterbrechen die Sprengkabel zur Ludendorffbrücke in Remagen und vereiteln damit deren Sprengung. Damit hatten die US-Truppen ab dem 7. März 1945 einen Rheinübergang. Einem weiteren Vormarsch der Alliierten auch in unser Gebiet hinein steht somit nichts mehr im Wege.

(Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 173-0422/CC-BY-SA)

Sonntag, 11. März 1945

Der Lehrer des Dorfes, Richard Weisser, wird wegen Krankheit aus dem Militärdienst entlassen und kehrt zu Fuß aus Hattenheim nach StM zurück.

Montag, 12. März 1945

Die Freudenbergkaserne
Die Freudenbergkaserne

In StM werden die ersten deutschen Soldaten einquartiert. Berichtet wird u.a. von drei Unteroffizieren aus der Freudenberg-Kaserne bei Wiesbaden. Es handelt sich um die Unteroffiziere Scherer, Schogt und Feda. Sie lagern in einem Gehöft auf Strohsäcken auf dem Boden. Sie sollen als Offiziere an die Front befördert werden, was ihnen „gegen die Natur geht“. Der eine, ein Austauschgefangener mit nur einem Auge, war in Afrika in Gefangenschaft gewesen und hatte allerlei erlebt in dieser Zeit. (Bildquelle)

 

 

Nach der Rückkehr von Lehrer Richard Weisser wird der Unterricht wieder aufgenommen. Dieser wird oft durch Fliegeralarm unterbrochen.

Mittwoch, 14. März 1945

In der Nacht vom 14. auf den 15. März müssen die Unteroffiziere wieder zurück nach Freudenberg in ihre Kaserne marschieren.

Donnerstag, 15. März 1945

Gegen Abend kommen die Unteroffiziere mit Blasen an den Füßen wieder zurück, ohne Essen empfangen zu haben. Noch war es nicht Mitternacht, als sie schon wieder geweckt werden und ihren Rückmarsch antreten müssen.

Freitag, 16. März 1945

Panzer mit Holzvergaser
Panzer mit Holzvergaser

An diesem Tag kommen verschiedene Truppengattungen nach StM und beziehen Quartier. In dem besagten Gehöft werden drei Mann von einem Infanterie-Trupp einquartiert. Sie machen tagsüber Holz und schneiden es auf der Kreissäge zum Fahren der Autos, die mittels Holzvergaser angetrieben werden. An diesem Tag wird noch eine Evakuierte aus Eschenhahn in das Gehöft geholt - zum Nähen. In der Stube wird sehr lebhaft.

Sonntag, 18. März 1945

Gefangene Franzosen
Gefangene Franzosen

Wachmannschaften mit Gefangen kommen nach StM. In dem benannten Gehöft werden 30 Gefangene und 3 Wachleute einquartiert. Bei den Wachleuten handelt es sich um Bauern aus der Gegend von Bad Kreuznach. Zur Verpflegung der Menschen wird am laufenden Band auf beiden zur Verfügung stehenden Herden gekocht. Kartoffeln, Dörrobst, Kaffee, Suppen – alles kommt aufs „Brett“.

Da es kalt ist, nisteten sich die Wachleute in die Stube ein  und die 30 Gefangenen suchen die Ställe auf. In dem Hof herrscht ein Treiben wie auf dem Jahrmarkt. Kinderwagen aller Modelle, die zum Transport der Habseligkeiten genutzt werden, stehen zur Schau.

Montag, 19. März 1945

Das Wetter ist herrlich und die Gefangenen machen es sich gemütlich. Sie gesellen sich in Gruppen zusammen und eine Partie spielt Karten, die anderen machen Musik. Alle möglichen Instrumente sind bei ihnen zu sehen. Die Dorfkinder kommen noch hinzu und lauschen der Musik. Sogar viele deutsche Lieder bringen sie zu Gehör.

 

Die Schule wird durch die Wehrmacht belegt. Der Schulunterricht wird in der Lehrerwohnung oder im Luftschutzbunker weitergeführt.

Dienstag, 20. März bis Samstag, 24. März 1945

Tieffliegerangriff
Tieffliegerangriff

Immer mehr Tiefflieger tauchen über unserer Gemarkung auf. Sie gehen so tief herunter, dass in der Bevölkerung die Angst besteht sie würden die Menschenmassen in den einzelnen Gehöften entdecken und diese beschießen. Denn, die Flugzeuge schießen auf alles was sich bewegt. So sind die Bauern auf dem Felde gezwungen öfters in Deckung zu gehen. In dieser Woche werden viele Pferde und Kühe Opfer der Flieger, z.B. in Breithardt und Hennethal, denn die Hafersaat kommt in Gang und so ist man gezwungen die Felder zu bestellen.

Die toten Pferde werden an die Gefangenen abgegeben und so riechen und dampfen die Kessel von früh bis spät nach Pferdefleisch.

 

Anm. der Red: Ich habe mit dem Metallsuchgerät mehrere Patronenhülse solch eines Tieffliegerangriffs gefunden. Siehe auch unter: Metallsuche / 2. Weltkrieg

 

In Breithardt wird noch ein toter Gaul organisiert und so steht in dieser Zeit ausreichend Fleisch zur Verfügung.

Sonntag, 25. März 1945

Die Wachmänner und ihre Gefangenen müssen weiter - auf der Flucht vor den herannahenden Truppen. Ein französischer Gefangerner verschenkt sein Akkordeon an die Bevölkerung , da er davon ausgeht, dass er dieses eh bald abgenommen bekommt.

Montag, 26. März 1945

Rheinüberquerung Kaub
Rheinüberquerung Kaub

Die amerikanischen Truppen überqueren den Rhein bei Kaub, unter dem Kommando von General George J. Patton.

(Bildquelle)

An diesem Montagmorgen herrscht trügerische Ruhe in StM. Es folgt noch eine Schulentlassung des ältesten Jahrgangs von 3 Jungen und 4 Mädchen.

 

Die Ortsschelle verkündet, dass alle Männer zwischen 14 und 60 Jahren in der Schule zu erscheinen haben. Der Volksturm "bringt sich in Erinnerung". Ortsgruppenleiter Dittmar verließt den Befehl, "dass es die Pflicht eines jeden Volkssturmmannes sei, sich zu verteidigen bis zum letzten Atemzug und jedem Befehl Folge zu leisten. Falls das einer nicht wolle, stünde dem Vorgesetzten das Recht zu, ihn zu erschießen. Die Stunde des Abmarsches werde rechtzeitig bekannt gegeben. Die Leiter verschiedener Ortsverbände werden die Volkssturmmänner fremder Dörfer übernehmen. Er selbst können leider nicht teilnehmen, da die Ortgruppenleiter den ausdrücklichen Befehl erhalten haben, sich zurückzuziehen." Dittmar verlangt äußerste Verschwiegenheit und schließt mit einem Sieg Heil auf den Führer. Die letzte Führerehrung in StM.

 

Auch die bislang in StM lebenden Kriegsgefangenen sollen weiter ins Hinterland verbracht werden. Um dies zu vermeiden, verstecken sich diese in bereits in den Tagen zuvor im Wald angelegten Verstecken, ausgestattet mit Brot, Wurst und Zigaretten.

 

Auch das deutsche Militär macht sich vereinzelt auf den Weg. Alle wollen möglichst in Richtung Autobahn, die bei Idstein noch nicht von amerikanischen Truppen besetzt ist.

 

Am Abend wird SS in der Schule untergebracht. SS-Soldaten zerstören die Führerbilder im Schulzimmer.

Dienstag, 27. März 1945

Der Dienstag wird noch lebhafter. Von morgens bis abends kommen deutsche Truppen vorbei. Deren Fahrzeuge sagen viel über den Zustand der Truppe aus. Zwei oder drei Wagen sind aneinandergehängt und kommen nur schwerlich voran.

Sogenannte „Fußer“, die als Panzersperrarbeiter in der Rheingegend eingesetzt waren, marschieren schwer bepackt und von den Strapazen gezeichnet vorbei. Das geht den ganzen Tag so.

 

Es findet eine Doppeltaufe der 2 Enkelkinder von Rektor Weisser in der Lehrerwohnung statt. Trotz der Gefahr durch Tiefflieger ist Pfarrer Gottwald mit dem Rad hierfür aus Kettenbach gekommen.

Ursprünglich wollte man mit der Taufe warten, bis wenigsten ein Kindsvater auf Heimaturlaub ist, um der Taufe beiwohnen können. Die herannahenden amerikanischen Truppen verlangen jetzt aber nach einem schnellen Handeln. Der Obergefreite Dr. jur. Frank aus Berlin, der bei der Familie Weisser einquartiert ist, übernimt die Rolle des Taufpaten für ein Kind. Das zweite Kind wird von der Kindergartenleiterin Fräulein Gudrun Daeke aus der Taufe gehoben.

 

Dr. Frank nimmt am Abend Abschied von der Familie Weisser. Er will versuchen über Idstein der Gefangenschaft zu entkommen.

 

Des Abends gegen 22 Uhr kommt ein Verband der SS in ziemlich betrunkenen Zustand angezogen. Die amerikanische Artillerie feuert bereits ins Breithardter Feld.

 

In der Nacht hält noch ein Trupp Gefangener Einzug in StM. Die Wachleute haben die Schreibstubenpapiere mit Bauernfuhrwerken bis hierher gebracht. In StM beginnen sie die Unterlagen in Herden und Öfen zu verbrennen. Dann entledigen sich die Wachleute noch ihren Uniformen und versuchen sich in ihre Heimat durchzuschlagen.

 

Gegen Mitternacht sprengen die letzten Männer einer Instantsetzungskompanie ihre Lastwagen.

Mittwoch, 28. März 1945

00:00 Uhr

Nach Mitternacht kommt ein 8,8 Flak-Bataillon mit Autos, Geschützen, Maschinengewehren und einer Feldküche ins Dorf. Zuerst halten sie lange auf der Straße.

 

01:00 Uhr

Die deutschen Soldaten erreicht die Meldung, dass die Truppenspitze der Amerikaner in Breithardt sei.

 

02:00 Uhr

Die Soldaten stellen die Geschütze zum Feuern bereit auf, das eine in der Nähe vom Spritzenhaus, das andere am Hirtenpfad, das dritte in dem Weg der zur Mühle führt und zwar direkt hinter der Scheune von Christmanns. Die Geschütze werden auf die Kreuzung Breithardt/Hennethal ausgerichtet, um die ankommenden Panzer zu beschießen.

Mancher Dorfbewohner nimmt Abschied von seinem Heim und begibt sich in den Luftschutzbunker.

3:30 Uhr

Der Batterieführer befiehlt dem Unteroffizier Horstmann und dem Soldaten Knechtsberger, auf die Höhe (Eisenstraße) zu gehen und zu melden, wenn die Panzer im Anrollen wären. Als Beide aus der Küche Ihrer Unterkunft in den Hof gehen, versucht ein Bürger den Unteroffizier mit den Worten aufzuhalten: „Junger Mann, gehen Sie in den Steinbruch und wenn der Ami kommt, heben Sie die Hände hoch, etwas anderes können Sie nicht machen“. Der Unteroffizier antwortete: „Befehl ist Befehl“ und geht mit seinem jungen Kameraden in den Tod.

Inzwischen befindet sich das Dorf schon im Blickfeld von amerikanischen Beobachtern, die von der Höhe (heutige Waldstraße) einen sehr guten Blick auf die Geschehnisse in StM haben.

Zeitgenössischer Blick von der heutigen Waldstaße auf Strinz
Zeitgenössischer Blick von der heutigen Waldstaße auf Strinz
Panzer auf dem Vormarsch
Panzer auf dem Vormarsch

5:30 Uhr

Ein Unteroffizier kommt herbeigeeilt und meldete:“ Die Panzerspitze ist in Bewegung“. Der Batterieführer spring auf und ruft: “Schnell Stellungswechsel“. Er fällt auf seinen Leutnant zu, „kommen Sie nach“ und fährt mit einem Auto davon.

Zeitgenössische Ansicht Gasthaus Schneider
Zeitgenössische Ansicht Gasthaus Schneider

7:00 Uhr - 10:00 Uhr

Die Soldaten erhalten den Befehl, nicht zuletzt aufgrund des Drucks aus der Bevölkerung, sofort abzurücken und die Batterie tritt schnell den Rückzug an, doch bleiben ein Geschütz und ein Munitionswagen an der Wirtschaft Schneider liegen. Um das Geschütz unbrauchbar zu machen, wird das Kanonenrohr von deutschen Soldaten im Oberdorf bei Schneiders gesprengt und von dem ein großer Splitter in das Wohnhaus von Diefenbachs einschlägt. Durch die Explosion fängt der in der Nähe stehende Munitionswagen Feuer und explodiert mit lautem Getöse. Die ganze Hofreite von Gastwirt Schneider, die Scheune von Bürgermeister Weber und Wilhelm Diefenbach sowie das Wohnhaus von Petris wird das Opfer dieser unüberlegten Handlung. 20 Schafe, ein Hund und das Vieh verbrennen beim Gasthaus Schneider.

Bürger, die sich bis dahin noch nicht im Luftschutzbunker befinden, suchen ihr Heil in den Kellern ihrer Häuser.

In der Pfalzstraße befindet sich ein zum Luftschutzbunker ausgebauter Keller. Die Insassen verlassen diesen aber beim Einmarsch der Amerikaner, da zu befürchten ist, dass diese Handgranaten hineinwerfen.

Mittlerweile wurden von der Dorfbevölkerung weiße Bettlaken aus den Fenstern gehängt, um friedfertige Absichten zu signalisieren.

SS-Leute versuchen noch die Bevölkerung daran zu hindern mit den Worten: "Sofort die weißen Fahnen hinein, sonst könnt ihr was erleben." Daraufhin brausen sie mit einem Motorrad in Richtung Niederlibbach.

 

Ein Vorauskommando der Amerikaner fährt von Breithardt kommend, schießend in den Ort ein. Dem Fahrzeug folgen einige Panzer und so sieht man dann bald eine Menge Amerikaner im Ort.

Gleichzeitig fährt ein Jeep aus Richtung Pfalzstraße in den Ort ein. Die Besatzung nimmt keine Notiz von den aus dem Luftschutzbunker in der Pfalzstraße kommenden Personen. Vielmehr interessieren sie sich für den Grund der Explosionen bei Schneiders.

Viele deutsche Soldaten haben sich in den Scheunen versteckt und wollen sich von den Amerikanern überrollen lassen. Es wird nicht damit gerechnet, dass die Amerikaner im Dorf halt machen.

Auf der Suche nach Zuflucht versucht sich ein deutscher Soldat über die Kirchentreppe in Sicherheit bringen. Dabei wird er angeschossen. Im Dorf ist sein herzzerreißendes Wehklagen zu hören. Er ruft nach seiner Frau uns seinen Kindern.

 

Plötzlich fangen die Kirchenglocken zu leuten. Frau Maus, die Frau des Ortsgeistlichen, der in Griechenland kämpft, leutet die Glocken.

 

Rektor Weisser eilt zum Spritzenhaus und hilft, die Feuerspritze herauszuschieben. Alsdann beginnt man mit dem Löschen der Brandstätte bei Schneiders.

 

Die Tochter von Rektor Weisser, Frau Fauser eilt indessen zu dem verwundeten und schreienden Wehrmachtsoldaten und holt einen amerikanischen Militärarzt herbei, der sich um ihn kümmern soll. Kurz darauf erliegt er aber seinen Verletzungen und stirbt.

 

Noch im Ort befindliche deutsche Soldaten versuchen Richtung Herrmannsweg zu fliehen. Unterwegs werden sie von Amerikanern beschossen.

 

Die Kinder die auch zur Brandstelle in der Ortsmitte geeilt waren, werden aufgefordert, sich um das herumlaufende Vieh zu kümmern.

 

Die noch im Ort verbliebenen Kriegsgefangen sind voller Freude, da ihre Gefangenschaft nun ein Ende hat. Sie streckten drei Finger, ja einige beide Hände gefaltet gegen den Himmel, aus Freude über ihre Befreiung.

Durchsuchung deutscher Soldaten
Durchsuchung deutscher Soldaten

Nun werden die Häuser sofort von den Amerikanern nach deutschen Soldaten abgesucht, das Gewehr und Pistolen nach vorn immer schussbereit gehalten, suchen sie alles ab.

Dabei werden einige deutsche Soldaten aufgebracht die sich in den Hinterhöfen verstecken.

Brennender LKW
Brennender LKW

Ein Lastwagen der SS kommt von Hennethal her und stößt fast mit den Panzern zusammen.

Kurzerhand wird er in Brand geschossen. Die Soldaten flüchten in Richtung Zinkenmühle, über das Feld, nach dem Wald zu.

(Bildquelle)

ab 10:00 Uhr

Amerikanische Panzer kommen in den Ort eingefahren. Die deutschen Soldaten fühlen sich in den Scheunen vor den Blicken der Amerikaner sicher, doch rechnen Sie nicht damit, dass diese von der erhöhten Position der Panzer auch in die Scheunen hineinsehen können. Ein amerikanischer Panzersoldat entdeckt so in einer Scheune mehrere deutsche Soldaten und schießt vom Panzer aus eine Salve in das Gehöft. Dabei wurde offensichtlich niemand verletzt.

 

Trotz allem verspürt man bei den Menschen, die aus den Luftschutzbunkern kommen eine wohltuende Entspannung, denn die Freude, der Todesgefahr entkommen zu sein ist groß.

 

Amerikanische Soldaten kommen in das Schulhaus, um dieses zu durchsuchen. Einer der Soldaten findet den Stahlhelm von Dr. jur. Frank, den er vor seiner Flucht hat liegen lassen und wirft ihn auf die Straße. Da lag es nun, das Symbol deutscher Wehrhaftigkeit.

 

Die Uniform, die Rektor Weisser noch vor Tagen getragen hatte, hängt in einem toten Winkel der Schule. Da Rektor Weisser die Soldaten in fließendem Englisch ansprechen kann, sind diese gleich entspannter und nicht mehr so feindseelig gesinnt. Ein amerikanischer Soldat schenkt dem Enkel von Rektor Weisser sogar deutsches Inflationsgeld.

 

Rektor Weisser wird zum militärischen Befehlshaber gerufen. Dieser teil ihm mit, dass im Ort bekanntgemacht werden soll, dass niemand die Häuser verlassen darf, außer eine Stunde am Vormittag und eine Stunde am Nachmittag, zum Wasser holen. Auch müsse die Pfalz geräumt werden.

Amerikanischer Vormarsch
Amerikanischer Vormarsch

Damit endet für das kleine Dorf der 2. Weltkrieg und die Naziherrschaft.

Wie es weiterging können Sie unter "Neuanfang" lesen.

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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