Kindergarten

 

Der Strinzer Kindergarten wurde während des 2. Weltkrieges als sogenannter Musterkindergarten gebaut. Die Bauzeit betrug 2 Jahre von 1939 bis 1941.

In der Zeit von 1933 bis 1945 stand der Kindergarten im Fokus der nationalsozialistischen Ideologie. Dabei war von besonderer Bedeutung die Erziehung zum typischen deutschen Jungen und Mädchen:

 

„Wir wollen ein hartes Geschlecht heranziehen,
das stark ist, zuverlässig, treu, gehorsam und anständig...
Der kleine Junge wird einmal ein deutscher Soldat werden,
das kleine Mädchen eine deutsche Mutter“.

Wehrerziehung im Strinzer Kindergarten
Wehrerziehung im Strinzer Kindergarten

Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde die Zahl der Kindergartenplätze in Deutschland mehr als verdoppelt (Versorgungsquote 1941: 31 %).

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen eingeschossigen, traufständigen Putzbau mit verschiefertem Satteldach und übergiebelter Eingangsvorhalle auf profilierten Holzstützen.

Das nach 1945 leicht veränderte Holzrelief (Entfernung des Hakenkreuzes im Wimpel) im Giebelfeld wurde von dem bekannten Idsteiner Bildhauer und Stadtbaurat von Frankfurt am Main, Ferdinand Abt (1877 – 1962), geschaffen. Es zeigt eine Frau mit drei spielenden Kindern.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeichnet sich durch, für die damalige Zeit moderne Elemente, wie z. B. asymmetrisch in die Wand eingeschnittene Fensteröffnungen, aus.

 

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

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