Neuanfang

Einleitung

Wenn auch nach dem Einzug der Amerikaner die Bevölkerung froh war, daß der Krieg ein Ende hatte, so bewirkten doch die Ausschreitungen  einzelner Soldaten, die auf eigene Faust Apfelwein und andere Sachen aus den Häusern holten, dass manche Bürger äußerten:

 

 "Lieber die Bomben als die Amerikaner"

 

Rektor Weisser in der Strinzer Chronik.

 

Nachfolgend habe ich die Ereignisse der ersten Besatzungsmonate zusammengefügt und chronologisch aufbereitet.

 

29. März 1945

Am frühen Morgen zieht amerikanische Infanterie nach StM ein. Im Gänsemarsch zu beiden Seiten der Straße kommen sie schleichend, das Gewehr schussbereit haltend, an.

 

Gegen 09:00 Uhr müssen sämtliche Häuser der Pfalz geräumt werden. Die Bewohner der Pfalz müssen Zuflucht bei Bürgern im alten Dorfkern suchen. Mit ein paar Habseligkeiten verlassen sie ihre Häuser. Sie sind noch nicht richtig fertig, da kommen schon die Amerikaner in Massen eingerückt, um Quariter zu nehmen. Auf den Straßen herrscht viel Verkehr. Es ist kaum eine Durchkommen möglich.

Die Eigentümer der Pfalz dürften nur morgens und abends zurück in die Häuser, um ihr Vieh zu füttern.

Die Amerikaner graben Löcher in die Wiesen, in die sie ihre Geschütze zur Verteidigung gegen mögliche deutsche Angriffe hineinstellen.

 

Gegen 15:00 Uhr kommen die Kriegsgefangenen aus ihren Verstecken in den Waldungen wieder zurück in den Ort.

 

Nach dem Einzug der Amerikaner verpflichtet sich Bürgermeister Weber durch Eid, alle Verbindungen mit der Nazipartei abzubrechen und den Anordnungen der Besatzungstruppen zu gehorchen.

 

Mittels der Ortsglocke wird verkündet: „Laut amerikanischer Verordnung müssen sämtliche Gewehre, Munition und Photoapparate sofort abgegeben werden“.

Maurermeister August Gräter und Lehrer Richard Weisser mit Tochter (Frau Fauser) werden zum amerikanischen Kommandanten nach Hennethal bestellt. Nachtwache durch August Gräter und Richard Weisser.

Gegen Abend werden die amerikanischen Verteidigungsstellungen in den Wiesen wieder abgebaut.

30. März 1945

Es finden wieder Hausdurchsuchungen statt, bei denen noch ein deutscher Soldat in einer Scheune aufgebracht wird.

31. März 1945

Die Kriegsgefangenen, die bis jetzt in den Scheunen lagerten, verlassen StM.

 

Im Gasthaus Weber plündern die amerikanischen Soldaten den Wein und betrinken sich. Sie forderten den Eigentümer auf ihnen zu erklären, welcher Spruch sich an seiner Hauswand befand, den er nunmehr überstrichen habe. Mit Flaschen werfen sie ihm die Fensterscheiben ein.

Gegen Abend gehen sie in die Häuser, lassen sich Eier backen und sind zum Teil ganz anständig. In verschiedenen Häusern aber ist großer Lärm wahrzunehmen. Die Frauen und Mädchen suchen zu ihrer Sicherheit bei Nacht das Freie auf.

1. April 1945

So einen ersten Ostertag hatte man in StM noch nicht erlebt. Die Kinder können nicht auf Ostereiersuche gehen und Ostern kann nicht wie gewohnt gefeiert werden.

2. April 1945

Am 2. Ostertag können die Bewohner der Pfalz wieder in ihre Häuser einziehen. Dies wird durch die Ortsschelle mitgeteilt. Die Häuser werden Ihnen in schlechtem Zustand zurückgegeben. Vieles wurde entwendet. Ganz besonders hatten es die Besatzer auf Uhren, Schmucksachen, Essbestecke u.v.a. mehr abgesehen.

Die Ausgangzeit wird von 8:00 - 10:00 Uhr vormittags und 4:00 - 6:00 Uhr am Nachmittag verlängert. Die Benutzung von Fahrzeugen und Motorrädern wird verboten, auch darf das Dorf nicht verlassen werden. Außerdem muss den Anordungen der örtlichen Hilfpolizisten (erkennbar durch weiße Binden) Folge geleistet werden.

3. April 1945

Am Tag nach Ostern dürfen die Leute ihre Arbeit im Feld wieder aufnehmen, von morgens 6 bis abends 18 Uhr.

 

An einem der nächsten Mittage wird die Munition in der Gemarkung zusammengetragen und vergraben. Die drei jungen deutschen Soldaten die den Tod in der Gemarkung gefunden haben, werden in Särge gebettet und auf dem hiesigen Friedhof finden sie vorerst ihre letzte Ruhestätte.

Zahlreiche tote Pferde aus der Gemarkung werden in einem Bombentrichter an der Straße nach Niederlibbach, in den Wiesen von Wäldersbach vergraben.

18. April 1945

"Mir wurde unheimlich, als ich abends zum Fenster hinaussehend lautes Schreien hörte - ein Mädchen wehrte sich erfolglos gegen die Gier eines Soldaten"

Rektor Weisser

19. April 1945

Am nachmittag zwingen fünf Russen die Einwohner eines Jagdhauses, ihnen zu öffnen. Sie holen sich aus dem Keller zwei Flaschen Wein. Eine Frau aus dem Jagdhaus klettert über das Geländer und holt Hilfe im Dorf. Mehrere Einwohner eilen herbei und nehmen die Russen fest, von denen aber ein Russe fliehen kann. Auch nehmen sie ihnen 5 Schafe ab, die sie angeblich für 300 Mark gekauft haben.

Ein Radfahrer wird nach Michelbach geschickt, um den amerikanischen Kommandanten um Hilfe zu bitten. Aber in Michelbach war keine Kommandantur mehr und die Russen werden freigelassen. Die Schafe behält man im Ort und verspricht, diese freizugeben, wenn die Russen die Rechtmäßigkeit des Kaufes nachweisen.

 

In der Nacht wird heftig an die Tür des Schulhauses geschlagen und Öffnung verlangt. Rektor Weisser kleidet sich an und als das Pochen und Rufen immer dringender wird, öffnet er. Zwei leicht angetrunkene amerikanische Unteroffiziere überschütten Ihn mit einer Flut von Vorwürfen und dringen gleich in das Schlafzimmer ein, in das sich seine beiden Töchter geflüchtet haben. "I will sleep with you" schreit der eine, mit der Pistole herumfuchtelnd, seine jüngste Tochter an. Rektor Weisser sagt ihnen auf englisch, dass er immer der größte Gegner von Hitler gewesen sei und jetzt würden amerikanische Soldaten in solch einer Weise auftreten. "I hope you are gentlemen!" ergänzt Tochter Elfriede in einer Haltung, die ihrem Beruf als Schauspielerin alle Ehre macht. "We are gentlemen" lautet die Antwort und die Gefahr ist beseitigt. Schließlich dauert es noch eine halbe Stunde, bis die ungeladenen Gäste gehen. Sie verlangen in das "bathroom" geführt zu werden, holen die letzten beiden Flaschen Wein des Lehrers und versuchen ihn politisch aufzuklären. Jeden Satz beenden sie mit einem "compris?". Schließlich verabschieden sie sich mit einem Händedruck.

20. April 1945

Am Morgen kommen die Russen wieder. Sie erhalten die Schafe zurück, obwohl sie nicht nachweisen können, dass sie diese rechtmäßig erworben haben. Die Russen sagen, dass, wenn bis 12 Uhr der flüchtige Mann nicht da sei, werden sie alles kurz und klein schlagen.

 

Rektor Weisser geht mit Mauermeister Gräter und seiner Tochter Elfriede nach Hennethal, um den dortigen Kommandanten zu sprechen und ihn um Schutz zu bitten gegen die Soldaten, die Wein und Frauen haben wollen.

Der Kommandat ist sehr freundlich und sagt, dass solche Ausschreitungen nicht geduldet werden; in Koblenz seien wegen derartiger Vorkommnisse ein paar Soldaten erschossen worden.

Es sollen einigen angesehenen Männern der Gemeinde weiße Armbinden mit der Aufschrift "Police" anlegen und nachts Wache halten. Dann fährt er sie mit seinem Auto nach StM zurück.

Da die Unterhaltung in Gegenward von Soldaten stattgefunden hatte, bekommen diese gleich Kenntnis von der Beschwerde.

Die erste Wache wird von Maurermeister Gräter und Rektor Weisser durchgeführt, natürlich ohne Waffen. Später von anderen Dorfbewohnern. In Gegensatz zu anderen Dörfern werden die Bewohner von StM danach nicht weiter belästigt.

21. April 1945

Um 7 Uhr erscheinen 8 - 10 Russen vor dem Schulhaus und verlangen Rektor Weisser zu sprechen. Er ist darauf vorbereitet, denn er hatte ja veranlaßt die 6 Russen zwei Tage zuvor festzusetzen. Den drohend Auftretenden sagt er, dass er den Kommandanten angerufen hat und dass dieser StM gegen Gewalttätigkeiten schützen werde.

Die Russen verlangen die Herausgabe des einen Russen, den Rektor Weisser angeblich am Vortag hat einsperren lassen. Rektor Weisser gelingt es einige Russen davon zu überzeugen, dass er den Russen nicht hat einsperren lassen. Der Russe, der am besten deutsch kann sagt zu seinen Kameraden: "Er ist anständig gewesen, aber einer hat mich geschlagen, wenn ich den erwische, geht es ihm schlecht."

Danach entfernen sich die Russen und kommen nicht wieder.

3. Mai 1945

Säuberung der Brandstätte beim Gasthaus Schneider auf Anordnung der Amerikaner.

 

Rektor Weisser führt die befohlene Milchzählung durch und malt die Aufschriften für die Kränze der in der Strinzer Gemarkung gefallenen deutschen Soldaten.

 

Flugzeuge überfliegen StM noch täglich in Massen, auf ihrem Weg nach Berlin.

 

Es werden Fingerabdrücke von den Personen von über 12 Jahren genommen, die als Ausweis in einer Entfernung von 6 km dienen. Für einen weitergehenden Ausgang schreibt Rektor Weisser Passierscheine. Eigentlich die Aufgabe eines Kommandanten.

6. Mai 1945

Es findet eine Trauerfeier - durch Pfarrer Gottwald aus Kettenbach - zugunsten der im Strinzer Feld gefallenen Soldaten statt.

Lehrer Weiser legte für die Gemeinde Kränze nieder.

7. Mai 1945

Die Dorfbewohner erfahren, dass der Rest des deutschen Heeres kapituliert hat, nachdem Hitler und Göbbels tot sind. So sehr man sich nach dem Frieden sehnte, kann man sich im Ort nicht richtig freuen. Denn es geht keine Post, keine Eisenbahn und niemand weis etwas von seinen Angehörigen. Es ist nur mit Tod oder Gefangenschaft zu rechnen.

 

Städter kommen auf der Suche nach Lebensmittel nach StM und so kommt es vor, dass täglich 15 - 20 Mann an die Tür der Einwohner kommen. Viele bringen was zum Tauschen mit. Seife, Seifenpulver, Salz, Bürsten, Handtüscher, Schuhe, Stoffe und vieles mehr. Doch die Strinzer Bürger sind selbst in Not und können nicht viel tauschen.

21. Mai 1945

Beutesachen der Wehrmacht müssen abgeben werden. Vieles davon kann nicht abgeliefert werden, da zu schwer und demnach nicht transportabel.

Siehe hierzu auch unter Kriegsschrott.

23. Mai 1945

Ein Auto, in dem neben Amerikanern auch ein Deutscher namens Ferse sitzen kommt aus Idstein anfahren. Als Vorsitzender des Informationsbüros der Besatzungsbehörde enthebt dieser Bürgermeister Weber seines Amtes. Rektor Weisser soll das Amt des Bürgermeisters übernehmen. Rektor Weisser ist nicht zu Hause uns so sagt ihm seine Tochter, es wäre davon gesprochen worden Maurermeister Gräter zum Bürgermeister zu machen. So geschieht es dann auch.

25. Mai 1945

Emil Diefenbach wird zum Ortsbauernführer ernannt.

26. Mai 1945

Als erster Frontsoldat kehrt Alfred Seel zurück.

27. Mai 1945

Der neue Bürgermeister Gräter hält im Hof des Kindergartens die erste Gemeindeversammlung ab. Er weist in seiner Antrittsrede darauf hin, dass die Nazis bei ihrer Machtübernahme gesagt hätten, sie hätten einen Trümmerhaufen übernommen. Das sei eine Unwahrheit gewesen, aber jetzt kann man Trümmer in Deutschland sehen, die Hinterlassenschaften des Hitlerregimentes.

Rektor Weisser wird der Gemeinde als stellvertretender Bürgermeister vorgestellt.

02. Juni 1945

Als Ausgangszeit wird von den Besatzern morgens 4:30 Uhr bis abends 23 Uhr festgelegt.

3. Juni 1945

Es findet die erste Sitzung der "Vertrauensleute der Gemeinde" unter Vorsitz von Bürgermeister Gräter statt.

Themen:

  • Die Notwendigkeit der Beschaffung eines 3. Bullen infolge vermehrter Milchviehschaft (265 Kühe)
  • Holz, das unberechtigter Weise aus dem Wald geholt wurde, muß bezahlt werden. In Zukunft wird erstrebt, Holzdiebstähle von vornherein vorzubeugen und etwaige Verletzungen rücksichtslos zur Anzeige zu bringen.
  • Da von dem Landratsamt eine Hofbegehungskommission gebildet werden soll, um die Milchkontrolle durchzuführen, werden folgende Personen zu dieser Kommission bestimmt: Frau Frieda Ernst, Frl. Berta Petrim Frl. Erika May.

5. Juni 1945

  • Eine Kommission nimmt die Milchkontrolle vor.
  • Tabakpflanzen müssen angemeldet werden.

11. Juni 1945

  • Eröffnung des Kindergartens
  • 3 Amerikaner auf dem Bürgermeisteramt, das im Kindergarten eingerichtet wurde.
  • Meldung wegen Wildschadens und Bitte Wildschweine und Füchse abschießen zu dürfen.

13. Juni 1945

Eine Dame aus Düsseldorf ist bei Emil Diefenbach zu Besuch. Sie gibt sich als Kartenlegerin aus. Viele Leute aus dem Dorf lassen sich die Karten legen. Die Kartenlegerin verspricht viel, insbesondere die schnelle Rückkehr der Soldaten, was sich aber nicht bewahrheitet.

24. Juni 1945

Wieder einer Kartenlegerin im Ort bei Frau Ziegler. Sie erzählt, dass die Strinzer Soldaten alle noch am Leben seien und bald nach Hause kommen.

28. Juni 1945

  • Der ehemalige Bürgermeister Adolf Weber wird von den Allierten in Haft genommen und kommt ins Internierungslager nach Darmstadt.
  • Neuer Bürgermeister wird August Gräter.

30. Juni 1945

Wilhelm Endes wird in Haft genommen und am selben Tag wieder freigelassen.

xx.xx.1945

Auf Anordnung der Besatzungsmacht müssen alle Vereine aufgelöst werden.

 

Die vorläufige Leitung der ev. Kirche in Nassau beschwert sich beim Landrat darüber, dass die vom Bürgermeister Adolf Weber angeordnete Belegung des Konfirmantensaals mit einer evakuierten Familie noch immer Bestand hat. Der jetzige Bürgermeister würde keine Möglichkeit sehen die Leute anderweitig unterzubringen. Auch würde die Familie keine Anstalten machen, freiwillig gehen zu wollen. Mit Hinweis auf das aktuelle Flüchtlingsproblem wurde der Antrag auf Räumung des Konfirmantensaals abgelehnt.
(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

11. Juli 1945

Wildschaden in den Waldungen.

20. Juli 1945

2 amerikanische Soldaten (Polizei aus Wiesbaden) erschießen 4 Tauben von R. Heinzmann, da das Halten von Tauben verboten ist.

21. Juli 1945

  • Verschärfte Verkehrskontrolle
  • Haussuchungen
  • In der Schule mehrere Gruppen, zusammen 10 Mann.
  • Nazibücher, die bereits sichergestellt wurden, werden auf dem Hof verbrannt. Als ein Soldat in einem Buch mit dem Titel "Friede und Brot" liest, sagt er: Friede habt ihr, aber kein Brot.

1. August 1945

Rudolf Heinzemann wird vor dem Militärgericht in Wiesbaden wegen Ungehorsam (Nichttötung seiner Breiftauben) angeklagt und freigesprochen.

5. August 1945

Pfarrer Gottwald predigt nach 5jähriger Amtstätigkeit zum letztenmal in StM.

9. August 1945

Die erste Post nach dem Krieg. Sie kommt jetzt zweimal wöchentlich.

10. August 1945

Erste Lehrerversammlung nach dem Kriege. Diese findet in Idstein unter Lehrer Conrad statt, dessen jüngste Tochter in StM als Evakuierte wohnt (sie heiratet 1947 einen Amerikaner).

13./14. August 1945

Nachts wird bei Frau Elise Petri unberechtigt ein Schwein geschlachtet. Die Eingeweide nebst Ohren liegen noch im Hof.

9. September 1945

Erste Hochzeit nach dem Krieg. Das Brautpaar sind Albert Schneider und Wittlich. Es wurde wieder wie früher das Ehestandslied gesungen.

10. September 1945

Die Post kommt ab sofort dreimal pro Woche.

17. September 1945

Das Landratsamt wird von Idstein nach Bad Schwalbach zurückverlegt.

27. September 1945

Zur Lösung wichtiger Gemeindeangelegenheiten werden dem Landrat des UTK  folgende Personen genannt:
August Hanson (Landwirt und Gemeinderechner) / Adolf Klein (Gastwirt und Kraftwagenfahrer) / August Klein (Schmiedemeister und Landwirt) / Hermann Schneider / Adolf Hankammer / Hermann Schneider / Richard Weißer (Rektor).
(Hess. Staatsarchiv, Wiesbaden)

01. Oktober 1945

Wiederbeginn des Schulunterrichts in StM.

25.Oktober.1945

Rektor Richard Weisser übernimmt die Leitung der Mittelschul in Bad Schwalbach. Sein Nachfolger wird Lehrer Witt.

16. November 1945

Wilhelm Enders wird verhaftet und ins Zuchthaus nach Butzbach gebracht, dann ins Internierungslager in Darmstadt.

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Die Strinzer Fahne
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Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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