Denkmalschutz

"In StM gibt es einige wenige

denkmalgeschützte Gebäude,

die ich Euch hier vorstellen

möchte."

Am Welchbach 1/3

Doppelwohnhaus einer Hofreite in städtebaulich prägnanter Situation zwischen den durch die Aubachniederung getrennten Ortsteile. Auf etwas quatratischem Grundriss erhebt sich der gedrungene Baukörper mit breiter Giebelfront, die Teilung der Wohneinheiten verläuft quer zur Firstrichtung. Der Dachstuhl wurde im 19. Jh. erneuert. Die ungestörte Fensterstellung lässt auf intaktes Gefüge des 18. Jh. schließen.

Scheidertalstraße 19

Wohnhaus einer kleinen Hakenhforeite in zentraler Lage an der Hauptstraße.

Giebelständiger Fachwerkbau mit niedrigem, unter dem heutigen Straßenniveau ansetzendem Erdgeschoss. Aufgrund der (trotz Fensteraustausch) noch originalen Einteilung der Öffnungen, des umlaufenden Geschossvorsprungs und der steilen Dachneigung ist weitgehend vollständiges barockes Fachwerkgefüge des frühen 18. Jh. vorhanden.

Scheidertalstraße 26 / Evangelische Pfarrkirche

Die schlichte klassizistische Kirche wurde 1834 - 1836 an erhöhtem Standpunkt über der Hauptstraße errichtet. Saalbau mit Apsis, Portalrisalit mit Dreiecksgiebel, darüber verschieferter Dachreiter; Flaches Walmdach mit Dreiecksgauben, Rundbogenfenster mit Sandsteingewände.

Ausstattung der Bauzeit mit dreiseitiger Empore, Kanzel, Orgelempore und (in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts) gemalter Kassettendecke, Barockorgel.

Treppenaufgang mit Eisengitter bez. 1905 von der Scheidertalstraße zur Kirche, terrassenartiger Vorplatz mit Bäumen.

 

 

Siehe auch unter:

Die alte Kirche

Kirchenneubau

Die neue Orgel

Strinzer Christus

 

 

Scheidertalstraße 28 / Evangelisches Pfarrhaus

Freistehender Fachwerkbau von 1720, dessen Giebelfront auf der Geländermauer über der Scheidertalstraße aufsitzt, dadurch von mehreren Seiten auffällig im Ortsbild. Giebelseite mit Halbwalm und zweifarbig verlegter Schieferung mit Dreiecksornamenten. Traufseits im Obergeschoss gutes Fachwerk mit profilierte Schwelle, sonst verputzt. Eingangsvordach auf balusterförmig geschnitzten Pfosten. Bruchsteinmauer, Kirche und Pfarrhaus bilden ein Straßenbildprägendes Ensemble.

Schulstraße 2

Wohnhaus einer südlich des Aubachs gelegenen Hakenhofreite. Giebelständiger Bau der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit verputzter Erdgeschosswand und im 19. Jh. erneuertem, auf geschnitzten Streben überstehendem Dach. Nach Osten eingeschossiger Anbau. Im Obergeschoss Sichtfachwerk der Erbauungszeit mit K-Streben und Schwellenprofil. Einige Änderungen im Gefüge beeinträchtigen die markante Gesamterscheinung nur unwesentlich. Durch die zweiseitige Freistellung ist das Gebäude weithin sichtbar.

Schulstraße 6 / Kindergarten

Eingeschossiger, traufständiger Putzbau von 1939 mit verschiefertem Satteldach und übergiebelter Eingangsvorhalle auf profilierten Holzstützen. Das (nach 1945 veränderte) Holzrelief des Idsteiner Bildhauers Ferdinand Abt (sign. "F. Abt 1941") im Giebelfeld zeigt eine Frau mit 3 spielenden Kindern. Der Kindergarten vereint moderne Elemente - asymmetrisch in die Wand eingeschnittene Fentsteröffnungen - mit traditionellen Motiven bei Großform, Materialwahl und künstlerischer Bearbeitung.

Schulstraße / Ecke Pfalzstraße / Brunnen

Laufbrunen aus Gusseisen, datiert 1888, vielleicht aus der Michelbacher Hütte stammend. Achteckige Säule mit Knaufbekrönung. Relativ kleiner rechteckiger Trog. Jede Seite aus einem gerahmten Feld bestehend; in der Mitte ornamentales Reliefmedaillon, an der westlichen Schmalseite mit Löwenkopf.

 

Siehe auch unter:

Der alte Laufbrunnen

Die Strinzer Brunnen

Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland / Kulturdenkmäler in Hessen /Rheingau-Taunus-Kreis II / Altkreis Untertaunus / Theiss-Verlag

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Die Strinzer Fahne
Die Strinzer Fahne

Sebastian Vettel fährt durch StM (ab 16:05)

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