Margareta von Antiochia

"Wer war die Frau, die 305 nach Christus

hingerichtet werden musste, damit man 

hunderte Jahre später, unserem Ort seinen

markanten Beinamen geben konnte?

Lest hier ihre Geschichte".

Margareta in einem Siegel von 1703
Margareta in einem Siegel von 1703

Margareta von Antiochia wurde in Pisidien (in der heutigen Türkei) um 305 als Jungfrau und Märtyrin hingerichtet.

Die hl. Margaretha ist die Schutzpatronin der Bauern, bei Schwangerschaft und Geburt, der Jungfrauen, Ammen und der Gebärenden. Sie wird gegen Unfruchtbarkeit, bei Wunden und Gesichtskrankheiten und zum Schutz „gegen Unholde aus der Tiefe des Wassers“ angerufen.

Auslöser für die Verfolgung scheint weniger ihr Glaube als ihre Schönheit gewesen zu sein, unabhängig von der zugrunde gelegten Überlieferung:

Es gibt zwei Überlieferung:

1. Margareta war die Tochter eines heidnischen Priesters und wurde von einer christlichen Amme erzogen. Als der Vater die Hinwendung der Tochter zum christlichen Glauben bemerkte, denunzierte er sie beim Stadtpräfekten. Vor Gericht gestellt, weckte sie das Begehren des Richters, der sie umso härter bestrafte, als sie ihn zurückwies: sie sollte mit Fackeln versengt und in Öl gebraten werden. Als sie bei dieser Prozedur unverletzt blieb, führte dies zu Massentaufen in ihrer Umgebung und zu ihrer Hinrichtung durch Enthaupten.

2. Die andere Überlieferung sieht sie als Schäferin und den Stadtpräfekten (mit Namen Olybrius) als denjenigen, der sie begehrte und den sie zurückwies. Margareta wurde im Gefängnis mit eisernen Kämmen und Fackeln gefoltert. Ihre Wunden heilten immer wieder, so kam es auch hier zu außerordentlich vielen Bekehrungen. Schließlich wurde Margareta durch Enthaupten hingerichtet.
Diese zweite Überlieferung weist Erweiterungen auf, die für die heutige Verehrung Margaretas bedeutsam sind: Im Gefängnis erschien ihr ein riesiger Drache (oft der verwandelte Stadtpräfekt), um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Im Strinzer Wappen wird deshalb ein Drachen gezeigt. Auf dem Weg zur Hinrichtung betete sie für ihre Verfolger, diejenigen, die sich in Zukunft an sie wenden würden, vor allem aber für Schwangere und Gebärende.

Gedenktag

Ihr Gedenktag ist in der katholischen Kirche, in der evangelischen und in der anglikanischen der 20. Juli, in der orthodoxen der 17. Juli. In alten Kalendern findet sich auch der 13. Juli. Es ist der Tag, an dem früher die Bauern mit der Ernte begannen.

(Quelle: Wikipedia)

 

Fazit:

Wäre Margareta 305 nach Christus - hunderte von Kilometer von hier - nicht als Märtyrerin gestorben, würde unser Ort heute anders heißen. 

Die Ruinen von Antiochia (Wikipedia/ Maderibeyza)
Die Ruinen von Antiochia (Wikipedia/ Maderibeyza)

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Die Strinzer Fahne
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